Lade. Bitte warten...
| |
 12.12.2011, 23:20 Uhr
|
|
| |
Ich habe hier ein Teil das aus 4 Abschnitten Messingprofil 10mm x 20mm zusammengestiftet ist. Das Teil wird wie dargestellt mit kleinen Spannpratzen gespannt und an den zwei roten Linien bearbeitet. Zwischen den roten Linien soll das Mass dann innerhalb einer Toleranz von 0,030 sein. Da die Rohprofile aber nicht so genau sind, ist das Rohteil vor dem Fräsen natürlich recht windschief und wenn es gespannt wird verzieht es sich. Nach Lösen der Spannpratzen geht das Teil wieder in seine spannungsfreie Ausgangslage zurück und ist leider mehr als 0,03 schief. Hat jemand einen Tip? Stückzahl ist im Bereich 100-1000, Teil ist etwa 280mm x 280mm groß
Angehängte Datei(en)
Teil.pdf ( 11.58KB )
Anzahl der Downloads: 122
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 13.12.2011, 07:35 Uhr
|
|
| |
|
Wie cgTNC schon sagte, 3 Spannpunkte müssen fest sein um die Lage eindeutig zu definieren. Alle weiteren Spannpunkte müssen sich an das Rohteil anlegen, die "Profis" nehmen hierzu hydraulische Spannzylinder.
Je 2 Spannzylinder, einer von unten und oben, sind in einem Kreislauf verbunden, d.h. stößt der eine an das Teil, dann bewegt sich zuerst der andere soweit bis er auch anliegt. Erst danach baut sich der Spanndruck gleichmäßig von beiden Seiten auf.
Wenn aber die Rohteile an sich eine gerade Kante haben, dann reicht es ggf. auch ein Pendelsystem als Unterlage zu verwenden, wie eine Pendelbacke am Schraubstock um konische Teile zu spannen. Ein sollches System muss aber intern sehr wenig Reibung haben und gut gegen Verschmutzung geschützt sein, sonst blockiert es und Dein Teil verzieht sich.
Mit Auflageschrauben, wie cgTNC sagte, kann man natürlich auch arbeiten, hierbei empfiehlt es sich bei genauen Spannungen eine Messuhr beim Spannen zu benutzen. Diese stellt man in Richtung einer Schraube an, dreh an einer Schraube bis man sieht das die Uhr sich bewegt, dann dreht man mit der anderen Schraube dagegen bis die Uhr wieder in Ausgangslage ist.
Wenn Dein Teil aber aus Platten zusammengesteckt ist, dann könntest Du aber dennoch Schiffbruch erleiden wenn Du das Teil in einem Rutsch fertig bearbeitest, denn ein Material hat i.d.R. an den Oberflächen eine höhere Festigkeit. D.h. nimmst Du die Randschicht weg, dann verzieht es sich. Gerade bei gewalzten Materialien (oder Gußteilen) ist das normal.
Hier hilft entweder ein Spannungsarm glühen oder ein entspannen / spannen vor dem Fertigschlichten welches dann nur noch wenig 0,01mm abnehmen darf.
Andreas.
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 13.12.2011, 12:51 Uhr
|
|
| |
ZITAT(ksar @ 13.12.2011, 09:18 Uhr) index.php?act=findpost&pid=358320 ich hatte es schon einmal mit 4 spannpunkten probiert, allerdings hat das Teil dann gerattert. Vielleicht war meine Spannung zu schwach, oder das Material ist einfach zu dünn. Deshalb habe ich jetzt auch der Skizze 4 Spannpunkte auf jeder Seite. Hallo, ja der Überhang ist doch sehr groß. Und bei Walzmaterial wirst Du evtl. das Problem haben, das nach dem Du die Spannpratzen lößt sich das Teil verzieht. Wie oben schon erwänt wurde. Ist die Skizze Maßstabsgerecht?
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 13.12.2011, 12:56 Uhr
|
|
| |
ZITAT(svreink1 @ 13.12.2011, 13:08 Uhr) index.php?act=findpost&pid=358330 Bei solch einer Tolleranz, kommst du meiner Meinung nach nicht darum, dir auf der Gegenseite Auflageflächen anzufräsen. Beim Fräsen der Auflagefläche muß das Teil dann ebenfalls spannungsfrei gespannt werden.
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 13.12.2011, 18:12 Uhr
|
|
| |
ZITAT(ksar @ 13.12.2011, 16:11 Uhr) index.php?act=findpost&pid=358347 ja ist massstabsgerecht Hallo, wie fertigt Ihr die Teile im Vorfeld? Sprich die Verbindungsflächen? Werden diese (z.B. die 2 Streben) gefräst auf Länge. Und werden die Auflageflächen wo sich Strebe und Querverbinder treffen bearbeitet? Schöne Grüße
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 13.12.2011, 22:30 Uhr
|
|
| |
ZITAT(DerDenDuNichtKennst @ 13.12.2011, 18:12 Uhr) index.php?act=findpost&pid=358357 Hallo,
wie fertigt Ihr die Teile im Vorfeld? Sprich die Verbindungsflächen? Werden diese (z.B. die 2 Streben) gefräst auf Länge. Und werden die Auflageflächen wo sich Strebe und Querverbinder treffen bearbeitet?
Schöne Grüße Alle Teile sind vorher nur gesägt und gebohrt und dann mit Kerbspannstiften gefügt. Ich habe hier ein Muster und das wurde anscheinend genauso gemacht und stimmt, also scheint es irgendwie zu gehen.
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 14.12.2011, 10:59 Uhr
|
|
| |
ZITAT(ksar @ 13.12.2011, 22:30 Uhr) index.php?act=findpost&pid=358387 Alle Teile sind vorher nur gesägt und gebohrt und dann mit Kerbspannstiften gefügt. Ich habe hier ein Muster und das wurde anscheinend genauso gemacht und stimmt, also scheint es irgendwie zu gehen. alles geht irgendwie.... sind die teile in sich verdrillt? oder verdreht sich die konstruktion an den stiften?
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
| |
 14.12.2011, 16:09 Uhr
|
|
| |
ZITAT(svreink1 @ 14.12.2011, 12:30 Uhr) index.php?act=findpost&pid=358421 Hallo nochmal
Sicher geht es irgendwie immer. Aber bei dieser Stückzahl ist das immer ein Lotteriespiel. Selbst wenn du die Teile " nicht verspannst " wird Spannung frei. stimmt. aber bei messing hält sich das in grenzen, zumindest laut eigener erfahrung..... mich interessiert halt, ob das messingprofil in sich verdreht ist oder nur an den fügestellen....
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
0 Mitglieder:
|
|
|