ZITAT(HAINBUCH @ 27.06.2011, 10:10 Uhr) index.php?act=findpost&pid=346869
Hallo toolmaker75,
die Spannzange überbrückt ca. +/- 0,25 - ABER, du spannst bei diesen Zangensystem dann bei Nutzung der
Toleranz immer nur auf einer Ringlinie - hochwertigere Spannzangensysteme verwenden zusammen vulkanisierte Spannsegmente. Damit spannst du immer über die gesamte Spannlänge der Spannfläche, auch bei größeren Spanndurchmessertoleranzen....
Wir haben früher die Zangen teilweise genau auf Maß ausgelegt, da die Stange bei Überbrückungstoleranzen taumelt und die Qualität beim
Drehen dann abnahm....
Gruß Achim
Hallo HAINBUCH!Danke für deine Antwort.
Ich hab mich inzwischen viel mit dem Thema geschäftigt und sehe die von dir genannten Punkte ebenfalls als großen Nachteil, spez. bei einem System das eigentlich universell sein soll (Einzelteilfertidung). Inzwischen hab ich die sog. Mehrbereichsspannzangen (Rubber-Flex) für mich entdeckt, die du ebenfalls erwähnt hast.
Ich könnte mir für meine Anwendungen gut vorstellen Diese in ein einfaches Handspannfutter für normale Druckspannzange (
DIN 6343) einzusetzten. Ich hab da mehrere Anbierter/Möglichkeiten gefunden. Beim Typ/Größe Rubber-Flex F48 (entspricht 173E) könnte ich meinen Spindeldurchlass (40mm) voll ausnützen, die Zangen gibts bis 43mm. Für alles darüber müsste dann halt wieder das relativ große Keilstangenfutter drauf.
Hast du Erfahrung mit solchen Rubber-Flex-Spannzangen? Stabile Werkstückspannung beim Drehen u. auch beim Abstechen?
-Danke-
mfg toolmaker75
Der Beitrag wurde von toolmaker75 bearbeitet: 28.06.2011, 00:10 Uhr