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Span brechen beim Gewindeschneiden in POM

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Beitrag 12.08.2011, 20:59 Uhr
 
 
Stephan77
Level 3 = CNC-Arena-Techniker
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Hallo,

wer hat Erfahrung beim Gewindescheiden kleiner Gewinde (M3/M4) in POM und kennt Tricks um den Span am Ende des Gewindes zu brechen. Das manuelle entgraten/entfernen dauert einfach zu lange.....
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GF CM20-6HX MOREX R IK TiN, 90775001000028
Hersteller: KOMET GROUP GmbH
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Hersteller: ISCAR Germany GmbH
Kategorie: Gewindedrehen (aussen)
 
 
 
Beitrag 12.08.2011, 21:11 Uhr
 
 
General-5Achs
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Mit dem kernbohrer nach dem schneiden das loch sauber bohren geht nur bei geschnittenen Gewinde.
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KUB Bohrer Ø70 Wendeplattenbohrer, V14 37000
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BHR MB50-63X80, Schrupp-Bohrköpfe für modulares Werkzeugsy...
Hersteller: ISCAR Germany GmbH
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Beitrag 15.08.2011, 07:36 Uhr
 
 
blacksheeo
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wir haben genau das gleiche problem. mit nem kernlochgewindebohrer kriegen wir den span nicht gebrochen.

zur zeit verwenden wir einen durchgangslochgewindebohrer für m4-kernlochbohrungen. das ganze trocken und vc=20
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Beitrag 15.08.2011, 10:31 Uhr
 
 
ApeX
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Jetzt mal meine Frage, wie ihr mit dem Kernlochbohrer den Span brechen wollt?

Erst Gewinde in einem Rutsch durch, dann hinterher bohren?

Ich frage, weil ich das vorher noch nie gesehen oder gemacht habe.

Gruß
Chris
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Gewindeformer
Hersteller: Werkzeugfabrik Königsee Zweigniederlassung der ...
Kategorie: Gewindefurcher
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Beitrag 15.08.2011, 11:40 Uhr
 
 
blacksheeo
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ZITAT(ApeX @ 15.08.2011, 11:31 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349818
Jetzt mal meine Frage, wie ihr mit dem Kernlochbohrer den Span brechen wollt?

Erst Gewinde in einem Rutsch durch, dann hinterher bohren?

Ich frage, weil ich das vorher noch nie gesehen oder gemacht habe.

Gruß
Chris


nun gut, spanbrechen ist vielleicht etwas falsch ausgedrückt. das problem bei uns ist, dass wir mit einem kerlochbohrer den span am bohrungsgrund nicht abscheren. nach dem rausfahren ist zwar ein gewinde vorhanden, aber die "Spanstränge" sitzen unten in der bohrung fest, müssen also mit einer pinzette "rausgerissen" werden.

mit einem durchgangslochgewindebohrer ist das nicht der fall....
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Gewindeformer
Hersteller: Werkzeugfabrik Königsee Zweigniederlassung der ...
Kategorie: Gewindefurcher
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Beitrag 15.08.2011, 15:28 Uhr
 
 
hapo
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Beiträge: 880
ZITAT(blacksheeo @ 15.08.2011, 12:40 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349827
nun gut, spanbrechen ist vielleicht etwas falsch ausgedrückt. das problem bei uns ist, dass wir mit einem kerlochbohrer den span am bohrungsgrund nicht abscheren. nach dem rausfahren ist zwar ein gewinde vorhanden, aber die "Spanstränge" sitzen unten in der bohrung fest, müssen also mit einer pinzette "rausgerissen" werden.

mit einem durchgangslochgewindebohrer ist das nicht der fall....

Zuerst einmal sollte man immer wissen, was man zerpant.
POM ist thermoplastisch. Es beginnt bei ca. 180° zu schmelzen.
Beim Bohren entsteht durch Zerspanung und Reibung am Bohrungsrand VIEL Hitze.
Das gilt auch beim Gewindebohren, was man leicht feststellen kann, wenn man mal den Gewindebohrer unmittelbar nach dem Schnitt berührt. Wenn sich die Haut am Finger weiß verfärbt und ein unagenehmer Geruch nach verbrannter Haut ausbreitet, gibt das einen ungefären Eindruck von Hitze.(Über 200°C)
ZITAT
das problem bei uns ist, dass wir mit einem kerlochbohrer den span am bohrungsgrund nicht abscheren.

Tip: Freischneiden (kurze Verweilzeit am Bohrungsgrund)
Für Sackloch-Gewinde gibt es, meist rechtsgedrallte "Sackloch-Gewindebohrer", die den Span aus der Bohrung leiten, was durchaus Sinn macht. Andernfalls würde es ja einen Spanstau am Bohrungsgrund geben, der zum Bohrerbruch führen würde.
Dieser Span wird, wenn der Span ausreichend hart ist, vom Gewindebohrer beim Rücklauf aus der Bohrung abgerissen.
Vom Gewindebohrer kann dieser Span beim Rücklauf nicht geschert werden.
Hier ist das eigentliche Problem. - Der Span muß eine gewisse Härte aufweisen bzw. spröde sein.
Bei Schnitt-Temperaturen über 160° schmilzt POM. Der Span ist also halbflüsig und erstarrt in der neuen Form mit einem stabilen Gefüge zu einem zähen Strang, der eben nicht abgerissen werden kann.
Um das zu vermeiden, muß die Temperatur also möglichst deutlich unter 160°C gehalten werden.
Die Reibung reduzieren!
Je weniger Reibung, desto weniger Temperatur. Also Schnittgeschwindigkeit runter. Keine Beschichtung auf der Schneide, die die Schärfe der Schneide beeinträchtigt und damit für mehr Reibung sorgt. Gute Kühlung bei gleichzeitiger Schmierung (reduziert die Reibung). Also möglichst viel Emulsion (KSS) effektiv zuführen. Idealerweise mit Innenkühlung.

"Versuch macht kluch!"

Der Beitrag wurde von hapo bearbeitet: 15.08.2011, 15:39 Uhr
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BHF RE MB63-40X250, BHF RE MB, BHF RE MB
Hersteller: ISCAR Germany GmbH
Kategorie: Aufbohrer
BHF L200, BHF-Schlitten für Feinspindelwerkzeuge mit TCH A....
Hersteller: ISCAR Germany GmbH
Kategorie: Aufbohrer
 
 
 
Beitrag 15.08.2011, 17:04 Uhr
 
 
hapo
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Beiträge: 880
ZITAT(blacksheeo @ 15.08.2011, 08:36 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349810
wir haben genau das gleiche problem. mit nem kernlochgewindebohrer kriegen wir den span nicht gebrochen.

zur zeit verwenden wir einen durchgangslochgewindebohrer für m4-kernlochbohrungen. das ganze trocken und vc=20

Bitte was ist ein " kernlochgewindebohrer " coangry.gif
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Beitrag 15.08.2011, 17:40 Uhr
 
 
Innenkuehler
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wird wohl "sacklochgewindebohrer" heissen sollen
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MTS Drehwerkzeuge
Hersteller: Wohlhaupter GmbH
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Wendeschneidplatten
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Beitrag 16.08.2011, 06:16 Uhr
 
 
blacksheeo
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ZITAT(hapo @ 15.08.2011, 16:28 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349837
Zuerst einmal sollte man immer wissen, was man zerpant.
POM ist thermoplastisch. Es beginnt bei ca. 180° zu schmelzen.
Beim Bohren entsteht durch Zerspanung und Reibung am Bohrungsrand VIEL Hitze.
Das gilt auch beim Gewindebohren, was man leicht feststellen kann, wenn man mal den Gewindebohrer unmittelbar nach dem Schnitt berührt. Wenn sich die Haut am Finger weiß verfärbt und ein unagenehmer Geruch nach verbrannter Haut ausbreitet, gibt das einen ungefären Eindruck von Hitze.(Über 200°C)

Tip: Freischneiden (kurze Verweilzeit am Bohrungsgrund)
Für Sackloch-Gewinde gibt es, meist rechtsgedrallte "Sackloch-Gewindebohrer", die den Span aus der Bohrung leiten, was durchaus Sinn macht. Andernfalls würde es ja einen Spanstau am Bohrungsgrund geben, der zum Bohrerbruch führen würde.
Dieser Span wird, wenn der Span ausreichend hart ist, vom Gewindebohrer beim Rücklauf aus der Bohrung abgerissen.
Vom Gewindebohrer kann dieser Span beim Rücklauf nicht geschert werden.
Hier ist das eigentliche Problem. - Der Span muß eine gewisse Härte aufweisen bzw. spröde sein.
Bei Schnitt-Temperaturen über 160° schmilzt POM. Der Span ist also halbflüsig und erstarrt in der neuen Form mit einem stabilen Gefüge zu einem zähen Strang, der eben nicht abgerissen werden kann.
Um das zu vermeiden, muß die Temperatur also möglichst deutlich unter 160°C gehalten werden.
Die Reibung reduzieren!
Je weniger Reibung, desto weniger Temperatur. Also Schnittgeschwindigkeit runter. Keine Beschichtung auf der Schneide, die die Schärfe der Schneide beeinträchtigt und damit für mehr Reibung sorgt. Gute Kühlung bei gleichzeitiger Schmierung (reduziert die Reibung). Also möglichst viel Emulsion (KSS) effektiv zuführen. Idealerweise mit Innenkühlung.

"Versuch macht kluch!"


1. Verweilzeit bringt nix, zumindest funzt es bei uns nicht.
2. Sackloch-Gewindebohrer --> wurde versucht, aber die funzen bei pom nicht wirklich
3. Schnittgeschwindigkeit noch weiter runter --> dann kann ich es gleich per Hand machen
4. Sackloch-Gewindebohrer ist unbeschichtet mit polierter Spannut
5. Wir reden von POM --> da is nix mit KSS (quillt unter Umständen zu stark auf)

Aber trotzdem Danke für die kleine Werkstoffkunde.


Was mich an der ganzen Sache wundert ist, dass wir mit einem Durchgangslochgewindebohrer mit höherer Schnittgeschwindigkeit keine Probleme mit dem Span bekommen. Das kann ich mir nicht ganz erklären. Zumal der Gewindebohrer beschichtet ist.

ZITAT(hapo @ 15.08.2011, 18:04 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349852
Bitte was ist ein " kernlochgewindebohrer " coangry.gif



ZITAT(Innenkuehler @ 15.08.2011, 18:40 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349858
wird wohl "sacklochgewindebohrer" heissen sollen


man kann sich auch an unwichtigen dingen aufhalten.... spitze.gif
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BHF L200, BHF-Schlitten für Feinspindelwerkzeuge mit TCH A....
Hersteller: ISCAR Germany GmbH
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BHR MB50-63X80, Schrupp-Bohrköpfe für modulares Werkzeugsy...
Hersteller: ISCAR Germany GmbH
Kategorie: Aufbohrer
 
 
 
Beitrag 16.08.2011, 08:06 Uhr
 
 
Innenkuehler
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Beiträge: 22
Vielleicht mal etwas rumexperimentieren und den Anschnitt wegschleifen. Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein.
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Beitrag 16.08.2011, 09:06 Uhr
 
 
blacksheeo
Level 4 = CNC-Arena-Meister
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ZITAT(Innenkuehler @ 16.08.2011, 09:06 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349899
Vielleicht mal etwas rumexperimentieren und den Anschnitt wegschleifen. Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein.


is ne idee....^^
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Beitrag 16.08.2011, 09:17 Uhr
 
 
tooltech
Level 2 = CNC-Arena-Facharbeiter
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Wie ist es mit der Idee den Bohrer wie einen Holzbohrer anzuschleifen?

Das müsste dann den Grat doch auch gut entfernen...

lg tooltech
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KUB Quatron Ø42,0 Wendeplattenbohrer, U11 94200
Hersteller: KOMET GROUP GmbH
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BHR MB50-63X80, Schrupp-Bohrköpfe für modulares Werkzeugsy...
Hersteller: ISCAR Germany GmbH
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Beitrag 16.08.2011, 09:57 Uhr
 
 
hapo
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ZITAT
Was mich an der ganzen Sache wundert ist, dass wir mit einem Durchgangslochgewindebohrer mit höherer Schnittgeschwindigkeit keine Probleme mit dem Span bekommen. Das kann ich mir nicht ganz erklären. Zumal der Gewindebohrer beschichtet ist.

Das wäre die andere Möglichkeit den Span spröde zu machen. Was dann aber die Gefahr in sich birgt, daß der Gewindebohrer "festbackt".
Der beschichtete Gewindebohrer verursacht offensichtlich so viel Reibungswärme, das der POM-Span beginnt zu "verbrennen". Verbranntes POM ist tatsächlich spröde und läßt sich leicht brechen. POM (Polyoxymethylen) beginnt sich bei Temperaturen über 230°C chemisch zu zersetzen wobei Formaldehyd frei wird. Das bringt je nach Konzentration wieder ganz andere (gesundheitliche) Probleme mit sich.
ZITAT
5. Wir reden von POM --> da is nix mit KSS (quillt unter Umständen zu stark auf)

POM wird auch unter "Delrin" gehandelt. Mag sein, daß es nach wochenlangem kochen aufquillt. Wärend der kurzen Benetzung beim Gewindeschneiden ist das jedoch recht unwahrscheinlich. Ist doch Delrin auch wegen der geringen Wasseraufnahme so beliebt im Maschinenbau.
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MG CM12-6HX GG IK VHM , 80457001000024
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PROTOTEX ECO-HT
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Beitrag 16.08.2011, 11:32 Uhr
 
 
blacksheeo
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ZITAT(hapo @ 16.08.2011, 10:57 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349905
POM wird auch unter "Delrin" gehandelt. Mag sein, daß es nach wochenlangem kochen aufquillt. Wärend der kurzen Benetzung beim Gewindeschneiden ist das jedoch recht unwahrscheinlich. Ist doch Delrin auch wegen der geringen Wasseraufnahme so beliebt im Maschinenbau.


oberfläche mit kss ist nicht so gut wie ohne. außerdem haben wir teilweise toleranzen im bereich +-0,01mm. da reicht ein bisschen quillen schon aus um ausschuss zu produzieren.
also wird bei uns pom NUR trocken bearbeitet.

ps: deine werkstoffkenntnisse sind echt lobenswert, aber du erzählst / schreibst mir nix neues. wir wissen, was wir verarbeiten.

pss: ich war übrigens nicht der fragensteller. aber der meldet sich ja anscheinend nicht mehr.... daumdown.gif
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T-MAX P quadr WSP
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Beitrag 16.08.2011, 19:01 Uhr
 
 
Stephan77
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ZITAT(blacksheeo @ 16.08.2011, 12:32 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349913
oberfläche mit kss ist nicht so gut wie ohne. außerdem haben wir teilweise toleranzen im bereich +-0,01mm. da reicht ein bisschen quillen schon aus um ausschuss zu produzieren.
also wird bei uns pom NUR trocken bearbeitet.

ps: deine werkstoffkenntnisse sind echt lobenswert, aber du erzählst / schreibst mir nix neues. wir wissen, was wir verarbeiten.

pss: ich war übrigens nicht der fragensteller. aber der meldet sich ja anscheinend nicht mehr.... daumdown.gif


Doch, der meldet sich smile.gif
War nur heute sehr beschäftigt... Wir werden mit umgeschliffenen Durchgangsgewindebohrern Morgen probieren, da erhoffe ich mir am meisten von. Ansonsten gibt's noch interessante Tips zur Trockenbearbeitung ?
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T-MAX P quadr WSP
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Beitrag 16.08.2011, 19:14 Uhr
 
 
John Preston
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Hi

ich denke doch mal viel Luft wenn trocken oder bei gewinde wenn möglich grösser bohren um weniger "Angriffsfläche" zu bieten.

gruss
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GF CM16x1,5-6HX MOREX R IK TiN, 90775002000147
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Beitrag 16.08.2011, 19:54 Uhr
 
 
kaichen
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Hallo,

wie siehts mit Gewindefräsen aus?

gruß Kai
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Beitrag 16.08.2011, 20:40 Uhr
 
 
Ma_Hermann
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Hallo

Bohrst Du das Gewinde mit Ausgleichsfutter. Unsere Maschinen brauchen kein Ausgleichsfutter. Bei POM und Sackloch-Gewinde benutzen wir Gewindebohrer mit Rechtsdrall und Kss.Da gibt es eigentlich keine Probleme. Der Gewindebohrer hält apruppt auf der programmierten Tiefe ohne nachzulaufen.
Vielleicht hilft die Info.

Gruß Matthias
TOP     Richtlinien bestätigt am: 05.05.2012 - 12:04 Antworten   Zitieren  

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Beitrag 16.08.2011, 23:15 Uhr
 
 
musikwelt080977
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ZITAT(Ma_Hermann @ 16.08.2011, 21:40 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349946
Hallo

Bohrst Du das Gewinde mit Ausgleichsfutter. Unsere Maschinen brauchen kein Ausgleichsfutter. Bei POM und Sackloch-Gewinde benutzen wir Gewindebohrer mit Rechtsdrall und Kss.Da gibt es eigentlich keine Probleme. Der Gewindebohrer hält apruppt auf der programmierten Tiefe ohne nachzulaufen.
Vielleicht hilft die Info.

Gruß Matthias



Hallo
Ein Ausgleichsfutter brauch man normalerweise auch nicht.
Dazu kann ich aus eigener erfahrung nur sagen das ich das nur genommen habe auf älteren Maschinen bei denen nich immer klar war ob die Spindel
auf programmierter Tiefe auch stehn bleibt...hatt sicher was mit der Antriebstechnik der Spindel zu tun gehabt.
Heutige Maschinen brauchen sowas nur noch in ganz seltenen Fällen.....bzw bei speziellen Anwendungen.
Um aber mal beim Thema zu bleiben....wurde schon mal versucht das Gewinde zu Formen?
Aber Achtung beim Formen es muß größer vorgebohrt werden....zumindest bei stahl weis ich es....wie sich POM da verhält weis ich nicht....

Grüße außm Barnim

Stefan
TOP     Richtlinien bestätigt am: 27.04.2012 - 21:07 Antworten   Zitieren  

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GF CM12-6HX MOREX R IK TiN, 90775001000024
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Beitrag 17.08.2011, 10:31 Uhr
 
 
ApeX
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@musikwelt:

Aber haben wir da nicht das Problem, das mit einem Mal ENORM viel Hitze ins Material eingebracht wird? Ich stelle mir das schwierig vor, ein Gewinde in POM zu formen...

Mir kam als Fixe Idee grade, das Material irgendwie massiv runterzukühlen vor dem Gewindeschneiden... Eisspray oder so...

War grade nur ne Schnapsidee, aber vllt. hilft es ja dem Fragesteller bei der Lösung seines Problems.


Gruß
Chris
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Beitrag 17.08.2011, 18:16 Uhr
 
 
musikwelt080977
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ZITAT(ApeX @ 17.08.2011, 11:31 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349953
@musikwelt:

Aber haben wir da nicht das Problem, das mit einem Mal ENORM viel Hitze ins Material eingebracht wird? Ich stelle mir das schwierig vor, ein Gewinde in POM zu formen...

Mir kam als Fixe Idee grade, das Material irgendwie massiv runterzukühlen vor dem Gewindeschneiden... Eisspray oder so...

War grade nur ne Schnapsidee, aber vllt. hilft es ja dem Fragesteller bei der Lösung seines Problems.


Gruß
Chris


@apex
die Frage ist berechtigt...mit der Hitzeentwicklung....aber wie schon geschrieben würde ich das Kernloch zur minimierung der hitze größer machen als normal beim formen....zwei zehntel können schon viel ausmachen und dann mit den schnittgeschwindigkeiten spielen.....weil je schneller man mit dem Former ins Material geht desto mehr wirft der Former die Gänge...mal salopp erklärt...
Ist alles eine reine Sache des probierens erstmal denk ich....
Ich kann dazu nur soviel sagen...das wir wenn wir bei uns in Kunststoff Gewindeschneiden (GFK,CFK; HGW und ähnliches) müssen wir immer das Kernloch mindestens 4 zehntel größer machen als normal... sonst haste da keinerlei Chance ohne Bohrerbruch davonzukommen und bei ner Platte die locker mal 200€ und mehr kostet sollte man sich das reiflich überlegen....

Gruß
Stefan
TOP     Richtlinien bestätigt am: 27.04.2012 - 21:07 Antworten   Zitieren  

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Beitrag 17.08.2011, 20:55 Uhr
 
 
Stephan77
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ZITAT(musikwelt080977 @ 17.08.2011, 19:16 Uhr) index.php?act=findpost&pid=349974
@apex
die Frage ist berechtigt...mit der Hitzeentwicklung....aber wie schon geschrieben würde ich das Kernloch zur minimierung der hitze größer machen als normal beim formen....zwei zehntel können schon viel ausmachen und dann mit den schnittgeschwindigkeiten spielen.....weil je schneller man mit dem Former ins Material geht desto mehr wirft der Former die Gänge...mal salopp erklärt...
Ist alles eine reine Sache des probierens erstmal denk ich....
Ich kann dazu nur soviel sagen...das wir wenn wir bei uns in Kunststoff Gewindeschneiden (GFK,CFK; HGW und ähnliches) müssen wir immer das Kernloch mindestens 4 zehntel größer machen als normal... sonst haste da keinerlei Chance ohne Bohrerbruch davonzukommen und bei ner Platte die locker mal 200€ und mehr kostet sollte man sich das reiflich überlegen....

Gruß
Stefan


Ich glaube nicht, dass man in POM Gewinde vernünftig formen kann, ist ja kein Metall. Aber versuchen kann man alles:) Das Kernloch größer würde ich auch nicht wählen, gerade nicht bei kleinen Gewinden. Bei M3 hat man sonst schnell Gewinde die nicht normhaltig sind.
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Beitrag 18.08.2011, 20:14 Uhr
 
 
ApeX
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Ich bin auch Stephan's Meinung, das das mit dem Formen nicht viel gibt.

Erst recht nicht, wenn man das Kernloch viel größer bohrt.

Ich würde Tests mit GeBos fahren, welche am besten möglichst auf Alu oder Kunststoff optimiert sind.

Und ich würde Schneidöl versuchen, um die Reibung gering zu halten.
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VHM-Stufenbohrer-TIN-T1 f.Vorbohrdurchmesser GBO VHM TIN-T1 ...
Hersteller: EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co. KG Fabrik ...
Kategorie: Stufenbohrer
VHM-Stufenbohrer-TIN-T1 f.Vorbohrdurchmesser GFU VHM TIN-T1 ...
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