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Schruppen in Stahl, Manche Sachen krieg ich net in Griff

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Beitrag 03.06.2011, 22:16 Uhr
 
 
glasl1981
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Hallo Zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Anregungen geben,vielleicht ärgert sich der eine oder andere ja auch mit ähnlichem.

Also ich persönlich Fräs lieber 1.2767 als 1.2842.

So dass Teil sollte allerdings aus 1.2842 sein. Meine Problemchen hab ich nicht nur an dem Teil aber ist ein gutes Beispiel.
Im Anhang ein halbwegs nachgekritzeltes Teil, nicht dass ich noch Urheberrechte verletze oder so.
Das Orginal Teil hatte mehr Inseln,die Inseln waren logischer angeordnet, und der kleinste Abstand zwischen den Inseln war 3mm.
Dazu waren alle Kanten zum Grund mit R1.5 verrundet.
Es handelt sich um ein einzelnes Teil.


Ich programmiere ein einziges kleines Teil wie im Beispiel relativ "schlampig" bzw. einfach.
Das Schlichten dieser Seite alleine dauerte 3h und die 3h lief die Maschine ja von alleine während ich schon zuhause war.(Keine Sorge Schichtler waren da)

Die Rückseite habe ich nicht dazugezeichnet.

Auf jeden Fall

Maschine DMU70evo TNC430

1.Problem: Pendeln mit Eckmesserkopf auf Rückseite

Werkzeug Jongen MK D25 4Z FP76 R0.4 HT50 S2500 F1500 (vc 196m/ fz0.15) (schon ne zeitlang im Einsatz und sehr zufrieden damit)
Strategie:Z-Ebenen Schruppen ae50% ap2mm
Abtauchen: in einer Nut unter 1°

So ich hab mit MK D20 und MK D25 schon alles mögliche ausprobiert um ins Material zu tauchen: Pendeln,Helix von 1°-5°
Also 5° ist nix. Die Messerköpfe sind freigestellt und zum eintauchen vorgesehen.
Bei allen 2D Wegen halten die Dinger ewig,in gängigen Stählen bis 250m/min wunderbare Standzeiten.
Titan 90m/min 120min Schruppen also wirklich zufriedenstellend.

Die Helix mit MK D20 3Z unter 2° lief in einer klein Serie mit zufriedenstellender Standzeit, das Funken beim eintauchen war zwar nicht schön aber es machte den Platten nix.
Funken zumindestens glaub ich drann werden durch Reibung oder zu wenig Schnittdruck/Vorschub erzeugt ? aber bei mehr Vorschub wars ja noch schlimmer.

Bei dem Teil probierte ich pendeln unter 1°.
War echt grausam, funken und brummen ein 2.Teil hätten die Platten nicht mitgemacht.
Wie erwähnt mir fällt nix mehr ein? Ich will keinen Torus MK und keine Highfeed Fräser oder tangential MKs ausprobieren sonder mit meinem Messerkop da reinrauschen, geeignet soll er ja sein.

2.Problem:Z-Ebenen Schruppen auf abgebildeter Seite.
Werkzeug: Jongen 4er Fräser VHM475W TS35 (keine Differentialteilung) S8000 F1000 (vc 100m/fz0.032) in kurzer Weldon D6
(Die auch schon lange in Einsatz und sehr zufrieden)
Strategie: Z-Ebenen Schruppen ae55% ap1.27mm
Abtauchen: In einer Nut unter 2°

Ich hab im allgemeinen mit den ganzen Micro HPCs Probleme bei Z-Ebenen bei HSC-Wegen (Trochiode) ist alles Wunderbar.
Nur bei diesem Teil kam ich ja mit dem 4er nicht durch die Inseln durch also wär des annähern in die engräume durch Trochiode ein reines gewackel und gezuckel ergo Z-Ebenen Schruppen.

Das Teil mit dem 4er Schruppen lief nur 20min, also des ist für mich OK,ich hab dann den Schlichter noch 15min zugeschaut und hab dann Feierabend gemacht.
Nebenbei Schlichten:
Kugel D3 S6000/F700 Z-Komplett mit ae01.mm ap0.1mm
Anfahrt: Schräg entlang der Kontur (Fräsbahn berechnet mit Wkzg Durchmesser 2.94mm)

So zum Problem zurück:
Der 4er hätte auch kein 2.Teil mehr vertragen, gut die Laufzeit zum Schruppen kontra Mann an Maschine-Stundensatz und Werkzeugpreis,der Fräser ist hier bei uns bezahlt.
Aber ich will keine Einschnittfräser!
Das Pendeln ist hier nichts Problem. Entwerder vc oder fz?
Hab auch schon alles mögliche Probiert. weniger fz dann wetzts sichtbar die schneiden blank.
Mehr fz wie hier, die schneiden brechen aus.

??????????????????

Jemand ähnliche Problem und in den Griff bekommen?
Ich möchte die Werkzeuge beibehalten aber so gehts nur Kaputt.

Gruss Glasl









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Beitrag 05.06.2011, 09:12 Uhr
 
 
SeppSepp
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Beiträge: 46
Also ich würde das mal mit nem schönen scharfen Schaftfräser ( 3 Schneiden ) vorschruppen, gleich komplette Tiefe zustellen, mit vc 55-60 rechnen, schön langsam durchfahren lassen,haste auch ein ordentliches Spanvolumen. Die "schmalen Kanäle "( Breite unter 3 mm ) erstmal vorbohren, soviel wie möglich Material rausbekommen, dann auch langsam durchfräsen.Und Gut. .Das Pendeln mit MKs ist bei 1 Grad nicht optimal, 3 Grad würden es meiner Meinung nach auch tun.An sonsten hätte ich den Vorschub beim Pendeln drastisch minimiert,schön langsam rein und anschließend Feuer geben.

Viel Erfolg noch, Gruß
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Beitrag 07.06.2011, 11:31 Uhr
 
 
glasl1981
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Beiträge: 249
Du würdest ernsthaft 6.3mm in einem Span zustellen?
Schon mal ausprobiert?
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Beitrag 08.06.2011, 06:17 Uhr
 
 
tooltech
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Mitglied seit: 06.02.2006
Beiträge: 116
In dem Fall würd ich mit nem 4 Schneiden Radiusfräser D=6 vorarbeiten
mit möglichst geringem Aufmass.
je 1mm in Z zustellen - ebene bearbeiten - fertig geschruppt

Dann schlichten wie du es schon beschrieben hast.

lg tooltech
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Beitrag 08.06.2011, 11:32 Uhr
 
 
glasl1981
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Beiträge: 249
ZITAT(tooltech @ 08.06.2011, 07:17 Uhr) index.php?act=findpost&pid=345828
In dem Fall würd ich mit nem 4 Schneiden Radiusfräser D=6 vorarbeiten
mit möglichst geringem Aufmass.
je 1mm in Z zustellen - ebene bearbeiten - fertig geschruppt

Dann schlichten wie du es schon beschrieben hast.

lg tooltech



Werkzeughersteller und Schnittwerte,ich will ja nicht über 20min kommen.
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Beitrag 08.06.2011, 11:37 Uhr
 
 
tooltech
Level 2 = CNC-Arena-Facharbeiter
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Beiträge: 116
Garant VHM Radiusfräser D6 (207450 Artikelnummer)
280-320m/min sollte der packen.

Ist nur ne Idee. biggrin.gif

lg tooltech
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Beitrag 08.06.2011, 19:55 Uhr
 
 
V4Aman
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Beiträge: 603
Hallo,
wo willst denn da mit nem Messerkopt ins Material tauchen, keine Ahnung wie die Rückseite aussieht.
Bei der Seite mit den Insel würd ich mit größtmöglichen Fräser vorfräsen, evtl. D10 volle tiefe, dann mit 6/R1.5 Torus hinterher, und zum Schluß mit dem 3er nur dort wo die großen nicht durchkommen, und schon verringert sich die Laufzeit und auch die Standzeit.
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Beitrag 08.06.2011, 22:17 Uhr
 
 
SeppSepp
Level 1 = CNC-Arena-Lehrling
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Mitglied seit: 07.11.2010
Beiträge: 46
ZITAT(glasl1981 @ 07.06.2011, 11:31 Uhr) index.php?act=findpost&pid=345775
Du würdest ernsthaft 6.3mm in einem Span zustellen?
Schon mal ausprobiert?



Ja klar, nicht unbedingt mit nem 3er Fräser, aber wir bearbeiten oft X5CrNi.. oder VA. Auch auf ner DMU 50 Baujahr 2003,die nun wirklich nicht sehr stabil ist. Mit HPC ist nicht immer geholfen und HPC fräsen ist nur in Verbindung mit einem CAM System am sinnvollsten. Also Versuch macht kluch.Viel Erfolg noch
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