Hallo Erikk
wie schon einer der "Vorredner" gefragt hatte sollte man hier wissen.
Wie tief wird gebohrt? Ich gehe bei dir ebenfalls von Sackloch aus.
Zum 2. ist die Rundheit der Bohrung auch wichtig oder anders gefragt, benutzt du fälschlicher weise oft Nachgeschliffene
HSS Bohrer?
Dann ist Maschinenseitig auch noch wichtig, Syncrongewindezyklus das heißt Starr gespannt oder Softsyncro oder Ausgleichfutter auf Zug und Druck?
Zum Werkzeug.
Former absolut erste Wahl, weil es hier kein Span gibt denn der ist der Feind des G- Bohrers.
Wenn es aber nicht geht und du tatsächlich auf 3xd tiefe mußt, sie zu das du den Spanverlauf eben nicht unterbrichst, denn das haut den GB um.
Du schneidest tief unten im schon fertigen Gewinde neu an, und dort stehen Zacken die den Spanfluß negativ beeinflussen.
Hol dir einen Hersteller ran, der dir ein Werkzeug zum einen eine Scharfe Geometrie, mit min. 45° Drallwinkel und einer nachbehandelten Oberfläche bietet.
z.B.
Bass
Prototyp
DC Swiss
Titex
Um nur einige zu nennen.
Wichtig ist hier auch, die Wiederholbarkeit der bei deinem nächsten Einkauf.
Das kann auch nicht jeder.
Gewindewerkzeuge sind schließlich die am meißt benutzen, am Geometrisch Anspruchsvollsten, dennoch im Preis die gequältesten Finischwerkzeuge in der kompletten Zerspanung.
Ach ja Vc= zu Empfehlen ist zwischen 12 und 16 auch wenn es einigen zu schnell ist, der Span will fließen das kann er nur unter Reibungswärme.
Als Hilfsmittel zur besseren Schmierung bietet sich Gewindeschneidpaste an, Emuge oder Jokisch.
Nach dem
Bohren kurz stoppen und rin in das Loch.
Viel Spaß
aus dem Harz