Zur Auflösung:
X=t*cos(alfa)-(t^2)*sin(alfa)
Y=t*sin(alfa)+(t^2)*cos(alfa)
z=0
stellt lediglich eine um den Winkel alfa gedrehte Parabel Y=X^2 dar.
Wer sich damit auskennt, kann sich das ja z.B. mal in einer Tallenkalkulation wie Excel anschauen.
Was ich wollte, war aber keine Parabel, sondern ein sehr flaches Profil von einigen µm Höhe, eine Art Wellenlinie.
Den Import einer von
CAD exportierten Kurve hatte ich versucht (bzw. versuchen lassen), jedoch mit bescheidenem Erfolg.
Die importierte Kurve hatte jedenfalls mit der im CAD dargestellten Kurve nicht mehr viel zu tun, sondern war mehr oder minder nur noch eine Gerade.
(Es erschien auch nicht wirklich lohnenswert näher zu untersuchen, woher der Genauigkeitsverlust gekommen ist.)
In Exapt kann man aber offensichtlich
Schleifen programmieren in denen
man Einzelpunkte einer Funktion berechnet und z.B. mit Geraden verbindet. Wie eng die Punkte gesetzt werden
müssen, hängt wohl davon ab, wie stark die Krümmung der Kurve ist.
Was bei mir die Y-Achse war, war dann Z oder so und sicherlich unterscheiden sich mitunter auch die Befehlsworte für die mathematischen Funktionen von den Ausdrücken in den mathematischen Formeln. Ich glaube, der Befehl für den Sinus war sogar sin(). Jedenfalls können im Prinzip Formeln wie oben zur Punktberechnung verwendet werden.
Inwieweit engere Schritte (engere Abstände von Punkt zu Punkt) noch einen Effekt haben, hängt dann auch noch vom
Postprozessor ab.
Der musste in unserem Fall in der Genauigkeit verbessert werden. Drei Stellen nach dem Komma waren etwas zu wenig,
um das gewünschte Profil noch sauber aufzulösen.
Die Rückrechnung der Daten aus dem CNC-Programm (mittels Excel) brachte dann jedenfalls eine gute Übereinstimmung mit der Sollkurve, trotz verringerter Anzahl an Stützpunkten.
Am Ende muss das an der Maschine "nur noch" umgesetzt werden können, dann