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 01.09.2010, 16:33 Uhr
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Hallo flacki, am besten wärs, wenn du dir mal direkt online bei HEIDENHAIN im TNC-Guide zu den O.M.A.-Controls die Handbücher der älteren Steuerungen anschaust. Was mir auf Anhieb noch in den Sinn kommt ist, dass wenn du an der TNC426/430 an die 200er Zyklen gewöhnt bist, bei den älteren von dir genannten Steuerungen, Pech haben wirst da diese noch nicht vorhanden sind. - Das ist allerdings eine reine Gewöhnungsfrage auch wenn die alten Zyklen nicht ganz so komfortabel sind. ( Im Detail kannst du das nachlesen da die Nennung aller Zyklenparameter wohl zu weit führen würde....) FK-Programmierung wirst du an der TNC155/TNC355 auch vergebens suchen. Weiterhin wirst du bei der TNC155/TNC355 auf einen farbigen Bildschirm verzichten müssen. - Bei der TNC407 kommt dann wieder etwas Farbe ins Spiel...  LAN-Anschluss wirst du bei den älteren Steuerungen auch nicht finden, den gabs erst ab der 426/430 optional.
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 01.09.2010, 17:20 Uhr
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ZITAT(flacki @ 01.09.2010, 18:03 Uhr)  Hmmh, also nicht so toll, die alten Steuerungen. Was für eine Aussage  - Klar gibt es mit neueren Steuerungen Fort- und Weiterentwicklungen, - wenns anders wäre würde auch was falsch laufen  ... - aber ob eine Steuerung nun toll ist - das zeigt sich wenn du damit arbeitest und erste Erfahrungen gesammelt hast um Vergleiche anzustellen zu können...
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 02.09.2010, 00:30 Uhr
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nabend, also nachdem ich mich von der 355 über 426 bis zur 530 'hocharbeitete' ,möchte ich die 355er nicht mehr bedienen =) nicht wegen den zyklen (ich verwende desöfteren ältere zyklen,weil z.b. beim ausräumen der startpunkt festgelegt werden kann ; dann ist der kreistaschenzyklus 5 einfach schneller als der neuere,etc) , aber fk kommt bei mir ziemlich oft zum einsatz.und ich bezweifle,dass tncremont mit der steuerung ordentlich kommunizieren kann, was ich aber nicht nachprüfen kann. ob konturzug (25) dabei ist,weiss ich nimmer. die simulation an der 355 hatte aber durchaus ihren charme! ansonsten kann man damit sehr gut arbeiten,auch mit parametern. mich hat damals nur gestört,dass bei den z-werten immer die werkzeuglänge mit dem werkstück np verrechnet angezeigt wurde (was aber sicherlich durch ändern eines bits angepasst werden kann). die 100er serie kenn ich gar nicht ...da bin ich zu jung =) mfg
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 02.09.2010, 22:26 Uhr
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Ich geh davon aus dass du auf ne Maschine mit Bohrpinole bekommst die älter ist als 16 Jahre,da waren die 355er und 355Q aktuell. Normalerweise macht mann auf so ner Maschine einfache Einzelteile, wirst sehen wird dir Spass machen!!! Viel einfacher in die Gänge zu kriegen, die Zyklen sind halt etwas ungewohnt da die Sicherheitsabstände vom Startpunkt berücksichtigt werden müssen. Gibt kein FMAX oder FAuto,keinen M97,keinen M120 LA.... keine Konturzyklen und nur die SL1 Zyklen aber für einfache Teile UNERSETZBAR! Wenn ich die AV für die ganze Woche mache dann schau ich Konturen auf fehlende Punkte an und bemaße sie oder kritzel die Punkte auf die Zeichnung. Wenn einer auf die halbe Zeit ein Teil macht wie ein anderer auf nem BAZ oder ein halbes Jahr keinen Ausschuß baut dann muss der net beweisen daß er mit FK programmieren kann,dafür gibts CAD und CAM. Von zb Z+2 Z-5 L Z+2 R0 F9999 Cycl Def 5.0 Abstand -2 Tiefe -5 Die 355Q kann alle normal brauchbaren Rechenfunktionen +-/* sin,cos,tan,asin,acos,atan SQRT...... Tool Def steht im Programm, du musst da keine Tabelle öffnen oder Platztabelle berücksichtigen. Nachteile sind: Nix mit TNCremo (DOS Ebene) V24 benützen i.d.R. max. 2500-3500 Programmsätze Kapazität auf der Speicherkarte max. 999 Sätze pro Proggi UND NATÜRLICH FEHLENDE DYNAMIK Gravieren Ja,3D- Fräsen ganz ganz wenig. Dafür in der Regel Maschinen mit Getriebe und fakt ist und war mit Getrieben können höhere Momente bei kleinen Drehzahlen übertragen werden!
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 02.09.2010, 23:09 Uhr
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ZITAT(glasl1981 @ 02.09.2010, 22:26 Uhr) index.php?act=findpost&pid=327927 keine Konturzyklen und nur die SL1 Zyklen aber für einfache Teile UNERSETZBAR! Also unsere 355er hat Konturzyklen ZITAT Wenn einer auf die halbe Zeit ein Teil macht wie ein anderer auf nem BAZ warum steht der dann nicht am BAZ? Wenn der eine an der 355er schneller ist als der andere am BAZ mit z.B. 426er oder 530er, dann kann der eine einfach besser/schneller programmieren. Meiner Meinung nach geht FK an der Maschine schneller als CAD/ CAM, zumindest wenn nur Papierzeichnung vorhanden sind
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 02.09.2010, 23:24 Uhr
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ZITAT(wolf310 @ 03.09.2010, 00:09 Uhr) index.php?act=findpost&pid=327940 Also unsere 355er hat Konturzyklen warum steht der dann nicht am BAZ? Wenn der eine an der 355er schneller ist als der andere am BAZ mit z.B. 426er oder 530er, dann kann der eine einfach besser/schneller programmieren. Meiner Meinung nach geht FK an der Maschine schneller als CAD/ CAM, zumindest wenn nur Papierzeichnung vorhanden sind Ich will hier nicht unsere Personalplanung ausdiskutieren. Welche Konturzyklen hat eure? Vergleichbar mit Zyklus 25 kann ich mir nicht vorstellen? Entweder es ist ein einfaches Einzelteil und des wird auf so ner Kiste gemacht oder es ist aufwendig und geht nur auf BAZ und dann aber tausendpro übers CAM. Des hat mitm programmieren überhaupt und nix zu tun,vermess nen Bohrer und programmier ihn, derweil bohrst mit Bohrpinole 10 Löcher. Hängt natürlich viel mit Philosophie und Teilespektrum zusammen, 200x Bohrung D1.00 würd ich auch net mit ner Pinole und S2000 bohren.
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 03.09.2010, 00:12 Uhr
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Das müssten die SL1 Cyclen sein, also der einfache Ausräumzyklus wo man den Ausräumwinkel eingibt. An der 355er arbeite ich nur sehr selten, ist nicht meine Maschine. An der 407er hab ich auch ne Pinole, die nutz ich aber wirklich nur wenn ich bei Einzelteilen auf die schnelle 1-2 Bohrungen machen muss. Alles andere wird programmiert und damit bin ich schneller als der Kollege an der 355er, der nur halbe Programme schreibt, d.h. während ich schon am bohren bin (bzw das Teil schon fertig hab) ist der Kollege noch am programmieren. Wenn ich eh schon die Positionen programmiere, da machen die paar sekunden für den Bohrcyclus den Kohl auch nicht mehr fett und wenn ich mit dem Bohrer Z nulle, brauch ich ihn auch nicht vermessen, mal davon abgesehen das ich durch den Werkzeugspeicher die Standartwerkzeuge eh vermessen hab.
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 03.09.2010, 14:21 Uhr
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Hallo, war bis vor einem halben Jahr an einem BAZ mit TNC 426. Mußte dann wegen Firmenwechsel an eine Deckel FP3A mit iTNC 355 :-) am Anfang dachte ich ach du Heiland, aber nach kurzer Zeit war das total in Ordnung. Es fehlen halt die SL Zyklen, Sicherheitsabstände in den Zyklen müssen negativ sein ( warum auch immer). Werkzeugtabelle kann man über Parameter freischalten. Trotzdem fährst du mit deinen Werkzeugen nicht auf Werkstücknullpunkt, sondern auf erste gemessene Nullwerkzeug. Also laut Anzeige nicht Z0 sondern 123,321 oder so. Viel Erfolg. Mfg: Fred
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 04.09.2010, 13:13 Uhr
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Hallo Zusammen! Interessante Diskussion! Habe mit Hermel U630T und TNC426 begonne und musste dann auch eine gebraucht hinzugekaufte Maschine mit einer TNC 355´er programmieren. Sofern ich mich richtig erinnere, sind die älteren Steuerungen, also vor TNC 410 nicht in der Lage, Böcke zu kopieren!! Wenn man z.B. ne Kontur programmiert und diese im LBL setzt, müsste man diese, sofern man die Zustelltiefen für das Schruppen und Schlichten nicht über Parameter regelt, zweimal schreiben! -Das stellt einen großen Nachteil dar! Ich finde, gerade bei den älteren Steuerungen, kann es recht hilfreich sein, sich ein wenig mit Parameter zu befassen! Ansonsten kann ich den älteren TNC - Steuerungen nichts schlechtes Nachsagen! Die Simulation z.B., sofern man darauf wert legt, war schon damals bei einer TNC 355´er besser als vergleichsweise bei der wesentlich jüngeren Steuerung der MillPlus V5.20!!!! lG, Blacky
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