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Hallo zusammen, ich komme aus dem Bereich Formenbau, wo wir Werkzeuge bis ca600x600 fertigen.
Nun zum Thema, in unserem Betrieb besteht im Moment ein kleiner Konflikt zum Thema HSC Fräsen. Ich bin der Meinung, dass man im Formenbau ohne der Tochnologie in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht mehr konkurrenzfähig ist. Mein Chef sieht das anders und will so weiter machen wie bisher. Ich bitte euch mal kurz eueren Senf dazu zu geben, damit ich seh, wie ich mit meiner Meinung da stehe.
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Hallo Higg,
ich muss Dir zustimmen.Besonders wenn ihr Stähle wie 1.2379 u.ä. zu bearbeiten habt. Ich würde deinem Chef vorschlagen, von euren WZ-Lieferanten deren Anwendungstechniker in den Betrieb zu holen und das potetial Abzuklären.
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Hallo HIGG, ich komme aus dem Bereich Medizintechnik, wo wir es ja nur mit rostfreien und hochlegierten Stählen zu tun haben und selbst wir befassen uns mit dem Thema HSC. Die Werkzeuge sind inzwischen meist so leisungsfähig, dass es auch hier teilweise wirtschaftlich ist.
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Hallo Higg,
die Frage die sich mir stellt: Wie arbeitet ihr denn bisher? Ob HSC die Schlüsseltechnologie in eurem Unternehmen ist, lässt sich so pauschal nicht beantworten. Es hängt doch sehr von euren Bauteilen ab, wie sich die Wirtschaftlichkeit am effektivsten steigern lässt. Andere Technologien wären HPC und Hartfräsen. Evtl. auch Erodierverfahren bei Formeinsätzen. Zu der richtigen Technologie gehört natürlich das richtige Werkzeug und das Know-How in welchem Grenzbereich man damit arbeitet. Und last but not least: Die Programmierung und effektive Prozessketten und ein geeigneter Automatisierungsgrad.
Pauschal kann ich dir nur eins sagen. Wer diese Technologien in ihrer Gesamtheit nicht nutzt und mit HSS Stundenlang vor sich hin eiert wird mittelfristig nicht am Markt überleben. Dessen sollte sich dein Chef bewusst sein.Die pauschale Anschaffung einer HSC Maschine wird jedoch nicht die Lösung sein.
Hallo zusammen, ich komme aus dem Bereich Formenbau, wo wir Werkzeuge bis ca600x600 fertigen.
Nun zum Thema, in unserem Betrieb besteht im Moment ein kleiner Konflikt zum Thema HSC Fräsen. Ich bin der Meinung, dass man im Formenbau ohne der Tochnologie in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht mehr konkurrenzfähig ist. Mein Chef sieht das anders und will so weiter machen wie bisher. Ich bitte euch mal kurz eueren Senf dazu zu geben, damit ich seh, wie ich mit meiner Meinung da stehe.
Danke schon mal im Vorraus.
Gruß HIGG
Tach und Grüße Ja, Ich würde Dir vorschlagen ,diesen Gedanken weiter zu denken.Da liegst Du richtig-erst einmal.Wenn sich die Auftragslage -erlaubt-und -bestätigt-ja dann bestehe darau und es hat Sinn-da in Zukunft nur sich DIE bestätigen -die jetzt schon was tun. Aber es ist eben eine Rechenaufgabe. Und noch eins-die WZ-Hersteller bieten ein sehr gutes Potiential an-und bei bedarf kommen Techniker vor Ort und geben Tipps vor Ort. Der Formenbau hat doch eigentlich Perspektiven-in Zukunft.Denke Ich.Also, volle Pulle ran . Viel Erfolg Dir. Gruß Wolke1
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Hi Leute,
so wie ich das sehe wisst ihr net genau was HSCFräsen ist.
Das wovon hier gesprochen wird ist HPC High Performance Cutting bzw. HSM Hight Speed Mashining. HSC Fräsen ist nur in den seltensten Fällen möglich, bei Graphit zb. In Stählen ist es eher HPC > da hier die Spannung meist zu hohe Schwingung führt und die nötigen Schnittgeschwindigkeiten für HSC nicht gefahren werden können.
Klar das man von HSS Werkzeugen weg kommt. Man sollte je nach Material und Spannung seine Werkzeuge auswählen.
HSC Fräsen benötigt genauso spezielle Maschinen und die Steuerung muss es soweit auch können. Es bringt nix wenn man die entsprechende Programme hat aber die Steuerung diese zu langsam umsetzt. Siemens und HDH bieten hier sogenannte Kompressoren an die einzelne Lineare Bewegung in Splines umwandeln. CIMCO besitzt ein Modul das Lineare Bewegungen in Kreisformen umwandelt. Diese Möglichkeiten bringen höhere Güten.
Das wovon hier gesprochen wird ist HPC High Performance Cutting bzw. HSM Hight Speed Mashining. HSCFräsen ist nur in den seltensten Fällen möglich, bei Graphit zb. In Stählen ist es eher HPC > da hier die Spannung meist zu hohe Schwingung führt und die nötigen Schnittgeschwindigkeiten für HSC nicht gefahren werden können.
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Hey, HSCFräsen, ist für mich, fräsen mit Spindelumdrehungen jenseits der 100.000er Marke. Also Vc von 40 bis 50.000 m/min Heutiger Standard liegt grad mal bei 120m/min (bei Stahl) Und extremen Vorschüben.
HPC hingehen ist schnitt optimiertes fräsen, wo die Werkzeugbahnen dem Schnitt angepasst werden (gleichmäßiger Druck auf der Schneide). HSM ist das selbe nur mit Optimierten Bahnen für An- und Abfahrbewegungen mit Verschleifen der Koordinaten in der Steuerung. Auch das einsetzen VHM Werkzeuge die speziell geschliffen sind (Ungleiche Spiralsteigung und Teilung).
Wie gesagt HSC wird oft für Graphit Elektroden Fertigung verwendet. Für Stahlbearbeitung ist es noch unterentwickelt.
Gruß Klex
Der Beitrag wurde von Hexogen bearbeitet: 11.02.2011, 08:56 Uhr
Hey, HSCFräsen, ist für mich, fräsen mit Spindelumdrehungen jenseits der 100.000er Marke. Also Vc von 40 bis 50.000 m/min Heutiger Standard liegt grad mal bei 120m/min (bei Stahl) Und extremen Vorschüben.
HPC hingehen ist schnitt optimiertes fräsen, wo die Werkzeugbahnen dem Schnitt angepasst werden (gleichmäßiger Druck auf der Schneide). HSM ist das selbe nur mit Optimierten Bahnen für An- und Abfahrbewegungen mit Verschleifen der Koordinaten in der Steuerung. Auch das einsetzen VHM Werkzeuge die speziell geschliffen sind (Ungleiche Spiralsteigung und Teilung).
Wie gesagt HSC wird oft für Graphit Elektroden Fertigung verwendet. Für Stahlbearbeitung ist es noch unterentwickelt.
Gruß Klex
Hallo Hexogen.
Wenn das Deine Meinung ist vom HSC, muss ich Dir leider sagen, dass Du anscheinend zu wenig davon verstehst. Ich bin ausschließlich im HSC Bereich tätig und fräse Dir 1.2379, Titan, CrKo und Härtestufen bis 64 HRC. Und das nicht nur zum schlichten. Man muss nur wissen wie. Die Werkzeugebranche hat,was das angeht, einen guten Satz nach vorne gemacht. So das sie die Schnittgeschwindigkeiten gut umsetzen. Und noch mal fürs allgemeine. Der HSC Bereich beginnt schon weiter unten, nicht erst jenseits der 100.000er Marke.
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hallo,
also ich denke man muss es ein bischen von 2 seiten sehen.
zum einen gibts die wissenschaftliche seite. da geht sprechen sie von ultrahohen schnittgeschwindigkeiten bis 60.000m/min, das wäre bei einem 50er fräser eine drehzahl von ca 380.000 u/min. damit kann man dann angeblich stahl zerspanen .. aber schaut einfach selbst mal auf wiki:
de.wikipedia.org/wiki/High_Speed_Cutting
dann gibts natürlich noch die hersteller-seite. die haben den begriff für sich entdeckt, und vermarkten damit jetzt ihre werkzeuge. bei dem oben genannten beispiel mit den 380.000 umin wird einem klar das echtes hsc-fräsen auf den heutigen klassischen maschinen nicht möglich ist. es gibt zwar maschinen die so hoch drehen aber die sind dann für miniatur-anwendungen gedacht.
klar verbessern sich die hartmetalle, beschichtungen und geometrien alljährlich was eine steigerung der standzeit, schnittgeschwindigkeit und des vorschubs mit sich bringt aber eches hsc-fräsen im wissenschaftlichen sinne ist es nicht.
das gleiche ists ja mit hpc-fräsen. auch so ein modewort, im endeffekt ist es nix anderes als das besser entwickelte fräser immer mehr aushalten. ich sehe darin einfach die ganz normale werkzeug-evolution wenn man es so nennnen will. aber mit hpc kann man es natürlich besser vermarkten
gruss
jonas
Der Beitrag wurde von ataris bearbeitet: 16.02.2011, 10:40 Uhr
das gleiche ists ja mit hpc-fräsen. auch so ein Modewort, im endeffekt ist es nix anderes als das besser entwickelte fräser immer mehr aushalten. ich sehe darin einfach die ganz normale werkzeug-evolution wenn man es so nennnen will. aber mit hpc kann man es natürlich besser vermarkten
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Ok dann einigen wir uns auf ein Unentschieden, da der Begriff HSC zuviel Definitionsmöglichkeiten bietet. Denn ab wann das los geht und Sinn macht, möchte ich nicht beurteilen.
@Hexogen Wollte Dich damit nicht angreifen. Nicht falsch verstehen,OK?
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Servus Miteinander
Also ich wollte hier keine Diskussion entfachen, was jetzt HSCfräsen ist oder HPC....
Mich hätte eher interessiert, ob man im Formenbau ohne Fräsmaschine auskommt, die ca 30.000-45.000 U/min macht. (Röders, Exeron, Ingersoll......) Ich bin der Meinung, dass man hier doch einige Vorteile hat: - Zeitersparnis - Kleinere Fräser (Weniger Erodieren) - Bessere Oberflächen
Ich will mit so einer Maschine kein Zerspanwunder ins Haus stellen (Qmax) sondern etwas fürs feine. Zu dieser Thematik wollte ich wissen, wie lange man konkurrenzfähig ist, ohne solch eine Technologie.
Also ich wollte hier keine Diskussion entfachen, was jetzt HSCfräsen ist oder HPC....
Mich hätte eher interessiert, ob man im Formenbau ohne Fräsmaschine auskommt, die ca 30.000-45.000 U/min macht. (Röders, Exeron, Ingersoll......) Ich bin der Meinung, dass man hier doch einige Vorteile hat: - Zeitersparnis - Kleinere Fräser (Weniger Erodieren) - Bessere Oberflächen
Ich will mit so einer Maschine kein Zerspanwunder ins Haus stellen (Qmax) sondern etwas fürs feine. Zu dieser Thematik wollte ich wissen, wie lange man konkurrenzfähig ist, ohne solch eine Technologie.
Gruß Higg
Hallo Higg, die Konkurrenzfähigkeit hat viele Faktoren. Da hängt es nicht nur an einer Fräsmaschine. Und selbst wenn Du eine gute Maschine hast (Röders z.B. ) , stimmt das drum herum nicht (Programme, Bediener), versaust Du Dir damit die Vorteile der Maschine. Wenn man einen Maschinenkauf natürlich nur als Ansatz zur Verbesserung sieht, machst Du mit einer HSC Maschine nichts falsch. Natürlich ist das auch abhängig von Euren Produktionsteilen. Aber um zur eigentlichen Frage zu kommen. Bin jetzt seit 13 Jahren Unterwegs bei Kunden, ob groß oder klein. Zu 80% war der Ansatz zum Kauf, das man nicht auf der Strecke bleiben möchte!
Gruß Elmoh
Der Beitrag wurde von Elmoh bearbeitet: 16.02.2011, 12:17 Uhr
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Hallo Higg,
schau Dir bitte mal folgendes Video an : Es zeigt den Unterschied zwischen einer "normalen" Bearbeitung mit geringer Zustellung und einer Bearbeitung mit VHM Fräser und voller Schneidenlänge. Es geht nicht nur um den Faktor Zeit den die HST Bearbeitung schneller fertig ist sondern auch um weniger Werkzeuge (Materialkosten) die im Einsatz sind.