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Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Wir haben gerade das Thema Bohren begonnen und eine Hausaufgab erhalten. Leider fehlt mir der Ansatz. Die Aufgabe lautet: Eine Bohrmaschine hat eine Antriebsleistung Pa = 2,4kW, Wirkunsgrad 70%. Zu bearbeitender Werkstoff E360. Werkzeug Spiralbohrer (f= 0,2mm, va=25m/min, d=15mm). Zu wieviel % ist die Maschine ausgelastet?
Ich hab wie gesagt keinen Ansatz wie ich die Aufgabe lösen kann.
Ich bedanke mich im Voraus für die Unterstützung, Gruß ar_keli
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Hi ar_keli,
darf ich mal fragen, was du beruflich/schulisch machst?
Du hast doch Anfang des Jahres nach Informationen bezüglich Fräsen und CAM gesucht. Nun stellt sich mir die Frage, warum man bei euch mit Fräsen anfängt!? Normalerweise fängt man bei der maschinellen Zerspanung mit dem Bohren an, da dies noch nicht so komplex ist und man da die ersten Einblicke bezüglich Schnittwerte und Zerspanung bekommt.
Zu deiner Aufgabe würde ein Blick ins Tabellenbuch helfen. Da steht eigentlich alles Schritt für Schritt drin. Du meinst wahrscheinlich Vc=25m/min und nicht va.
darf ich mal fragen, was du beruflich/schulisch machst?
Du hast doch Anfang des Jahres nach Informationen bezüglich Fräsen und CAM gesucht. Nun stellt sich mir die Frage, warum man bei euch mit Fräsen anfängt!? Normalerweise fängt man bei der maschinellen Zerspanung mit dem Bohren an, da dies noch nicht so komplex ist und man da die ersten Einblicke bezüglich Schnittwerte und Zerspanung bekommt.
Zu deiner Aufgabe würde ein Blick ins Tabellenbuch helfen. Da steht eigentlich alles Schritt für Schritt drin. Du meinst wahrscheinlich Vc=25m/min und nicht va.
MfG Stefan
Hi Stefan, ich bin angehender Techniker. Doch in der Aufgabe (Fertigungstechnik von Reichard, Handwerk und Technik) steht va, und da fängt es schon an. Ich kann das nicht zuordnen.
Ich wollte mit der spezifischen Schnittkraft anfangen. Doch leider komm ich da beim ersten Korrekturfaktor, dem Spanwinkelkorrekturfaktor, auch nicht weiter.
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Ich hab mal in meinen drei Tabellenbüchern nachgeschaut. So wie's aussieht ist in der aktuellen Fassung vom Tabellenbuch Metall - Europa-Verlag - ein Fehler bei der Schnittleistungsformel.
Pc=(Z x Fc x Vc) : 2 Z steht dür die Zähneanzahl
In der alten Fassung vom Europa-Verlag sowie im Tabellenbuch für Metalltechnik - Verlag Handwerk und Technik - steht die Formel ohne das "Z" drin.
Ebenfalls ist mir aufgefallen, dass die Tabelle für die spezifische Schnittkraft bei den zwei unterschiedlichen Verlagen nicht stimmt, sowei die Korrekturfaktoren für die unterschiedlichen Bearbeitungsverfahren.
Da soll doch noch irgendweiner durchblicken. Vielleicht kann ja jemand Licht ins Dunkel bringen, was da los ist.
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Hi Stefan, danke erstmal für deine Mühe. Mit den Tabellenbüchern sieht es bei uns so aus, dass wir in der Schule das "Tabellenbuch Metall" von Europa Verlag benutzen. Da dieser aber vor allem zum Thema Fertigungstechnik nicht ausreichend ist bekommen wir manchmal vom Lehrer Auszüge vom "Tabellenbuch für Metalltechnik". Leider haben wir den Auszug zum Thema Bohren noch nicht bekommen. Und das Tabellenbuch Metall ist, wie du selber gemerkt hast, wenig hilfreich.
Das grösste Problem ist im Moment die Errechnung der korrigierten spezifischen Schnittkraft mit allen Korrekturfaktoren. Ich blick da einfach nicht durch beim Bohren.
Ich hoffe auch dass sich jemand meldet der mir weiterhelfen kann.
Hi Stefan, danke erstmal für deine Mühe. Mit den Tabellenbüchern sieht es bei uns so aus, dass wir in der Schule das "Tabellenbuch Metall" von Europa Verlag benutzen. Da dieser aber vor allem zum Thema Fertigungstechnik nicht ausreichend ist bekommen wir manchmal vom Lehrer Auszüge vom "Tabellenbuch für Metalltechnik". Leider haben wir den Auszug zum Thema Bohren noch nicht bekommen. Und das Tabellenbuch Metall ist, wie du selber gemerkt hast, wenig hilfreich.
Das grösste Problem ist im Moment die Errechnung der korrigierten spezifischen Schnittkraft mit allen Korrekturfaktoren. Ich blick da einfach nicht durch beim Bohren.
Ich hoffe auch dass sich jemand meldet der mir weiterhelfen kann.
Danke im Voraus und Gruß ar_keli
Servus
Hier mal ein Link zur Hilfe www.bildungsverlag1.de/bv1web/assets/Probeseiten/08014_28.pdf Damit isch es rechnbar.
Wenn ich mich ned verrechnet hab kommen 2.3KW raus. Isch bei mir auch schon ne weile her. C1=1,3 C2=1,2
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Hi Saugglocke, danke für den Link, aber es gibt folgendes Problem: Wir rechnen generell mit 5 Korrekturfaktoren. In der Formelsammlung von dir sind es nur 3. Der eine ist zwar nur der Verschleißfaktor, der sehr leicht angehängt werden kann. Der andere ist aber der Spanwinkelkorrekturfaktor, der in deiner Formelsammlung nicht berücksichtigt ist. Und an genau diesem Korrekturfaktor hängt es im Grunde erstmal bei mir. Weil ich schlicht nicht weiss wie groß der Spanwinkel überhaupt ist und ob die Formel fürs Drehen und Fräsen auch beim Bohren verwendet wird.
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Hi ar_keli,
laut Tabellenbuch geht man von einem Seitenspanwinkel von 16°-30° für Bohrertyp N aus. Spitzenwinkel würde ich 118° nehmen. Den brauchst du normalerweise um den Spanwinkelkorrekturfaktor ausrechnen zu können. Da der Seitenspanwinkel einen sehr großen Bereich hat würd ich von der goldenen Mitte ausgehen, sprich 23°.
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Hi Stefan, wäre das dann die gleiche Formel wie fürs Drehen: c1 = (c - 1,5 x yo)/100, wobei c = 109 für St oder c = 103 für GG? In unserem Buch habe ich auch nichts über den Spanwinkel gefunden, wie groß der ist. Aber das kann doch fast nicht sein oder?
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Diese Formel würde ich nehmen. Die Schnittkrafttabelle wurde ja durch Versuche erstellt. Das heißt es wurde ein Drehmeißel mit einem bestimmten Span- und Neigungswinkel genommen. Ändert sich an dem Span- und/oder Neigungswinkel etwas, dann muss es halt dementsprechend korrigiert werden. Deswegen gibt es die entsprechenden Faktoren, damit es auf andere Fertigungsverfahren übertragen werden kann.
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Okay, dann mach ich das so. C1 wäre dann mit 0,75 bestimmt, nur kommt aber das nächste Problem. der Neigungswinkelkorrekturfaktor c2. Wie groß ist nun der Neigungswinkel am Spiralbohrer? Finde im TB wieder nichts.