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Hallo ihr lieben.
Das klingt jetzt vieleicht etwas komisch, aber ich brauche mal ein par erfahrungen zum Bohren mit einem 3,5mm VHM Spibo. Ich arbeite an einem Bohrwerk, und da sind die Gängigen Bohrer 30mm aufwärts. Wir sollen in eine Platte t=15mm Durchgangslöcher mittels 3,5mm Spibo eingebracht werden. IKZ ist nicht vorhanden. Nur kühlung von aussen. Es kommt mir nicht auf die Zeit an, nein Prozesssicher soll es sein. Was könnt ihr mir da empfehlen? Vc, Fu, Span brechen? Lüften? Achso S max sind 2500 U/min
Das klingt jetzt vieleicht etwas komisch, aber ich brauche mal ein par erfahrungen zum Bohren mit einem 3,5mm VHM Spibo. Ich arbeite an einem Bohrwerk, und da sind die Gängigen Bohrer 30mm aufwärts. Wir sollen in eine Platte t=15mm Durchgangslöcher mittels 3,5mm Spibo eingebracht werden. IKZ ist nicht vorhanden. Nur kühlung von aussen. Es kommt mir nicht auf die Zeit an, nein Prozesssicher soll es sein. Was könnt ihr mir da empfehlen? Vc, Fu, Span brechen? Lüften? Achso S max sind 2500 U/min
Vielen Dank
Hallo
was ich Dir raten kann ist Spanbrechen ja aber nicht immer wieder voll aus dem Loch gehen das ist bei Stählen oft tödlich. Besser Bohren ein paar Zentel abheben und wieder Bohren. Aber wie InTex schon geschrieben hat ohne Angabe des Materials ist es schwierig.
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ZITAT(Stefan21178 @ 22.08.2011, 18:40 Uhr)
Sorry habe ich vergessen. Es ist billiger Baustahl ich denke st37 oder st52.
Hallo Stefan,
Die Drehzahl ist wirklich etwas mager für einen 3.5er VHM-Bohrer weist du schon was für einen VHM-Bohrer du nutzen wirst, - Schneidenlänge, Drallwinkel, beschichtet? Auch die Anzahl der Bohrungen wäre interessant, - prozesssicher für 100 oder 1000 Bohrungen? - Hier sollte man die goldene Mitte zwischen Prozesssicherheit und Kosten ins Auge fassen... Entspanen würde ich auch nicht, - nur den Span brechen, - wie DerDenDuNichtKennst schon schrieb
Ansonsten würde ich pauschal sagen, versuchs mal mit vc=25-30 m/min, f=0,1-0,14 mm/U.
Allerdings bei "Wald und Wiesen - Material" würde ich mich, zumindest aus meiner Erfahrung heraus, nicht sonderlich auf stetige Prozesssicherheit einstellen...
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ZITAT
prozesssicher für 100 oder 1000 Bohrungen?
ich traue es mir fast nicht zu sagen, aber es sind erteinmal 24 Löcher Ich dachte das ich mit VHM Bohrern sicherer bin im bezug auf abbechen. Bis jetzt hatten wir solche kleinen Bohrer immer nur aus normalem HSS. Also nichts besonderes. Wird unterste Preisklasse gewesen sein. Wenn VHM auch nicht das richtige ist, welcher wäre es denn dann? HSSCo ???
Die Drehzahl ist wirklich etwas mager für einen 3.5er VHM-Bohrer weist du schon was für einen VHM-Bohrer du nutzen wirst, - Schneidenlänge, Drallwinkel, beschichtet? Auch die Anzahl der Bohrungen wäre interessant, - prozesssicher für 100 oder 1000 Bohrungen? - Hier sollte man die goldene Mitte zwischen Prozesssicherheit und Kosten ins Auge fassen... Entspanen würde ich auch nicht, - nur den Span brechen, - wie DerDenDuNichtKennst schon schrieb
Ansonsten würde ich pauschal sagen, versuchs mal mit vc=25-30 m/min, f=0,1-0,14 mm/U.
Allerdings bei "Wald und Wiesen - Material" würde ich mich, zumindest aus meiner Erfahrung heraus, nicht sonderlich auf stetige Prozesssicherheit einstellen...
Hallo,
nun so wie ich das bei Stefan lese ist die max. Drehzahl 2400 wegen der Maschine @Stefan wenn nicht mehr Drehzahl geht musst du mit dem Vorschub ganz vorsichtig umgehen. Ich denke bei so wenig VC wird es dir den Bohrer Sprengen. Dann lieber auf HSS denn die Drehzahl erreichst du eh nicht die Du benötigst.
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ZITAT(Stefan21178 @ 23.08.2011, 07:12 Uhr)
ich traue es mir fast nicht zu sagen, aber es sind erteinmal 24 Löcher Ich dachte das ich mit VHM Bohrern sicherer bin im bezug auf abbechen. Bis jetzt hatten wir solche kleinen Bohrer immer nur aus normalem HSS. Also nichts besonderes. Wird unterste Preisklasse gewesen sein. Wenn VHM auch nicht das richtige ist, welcher wäre es denn dann? HSSCo ???
Hallo Stefan,
also bei der irrwitzigen Anzahl von 24 Bohrungen - würde ich dir auch zu HSS raten. die Anschaffungskosten und das was du zeitlich bei VHM gut machen würdest, dürfte bei den geringen Schnittwerten gegenüber HSS-Bohrern ohnehin nicht allzu sehr ins Gewicht fallen... HSS-PM bietet da eine sehr gut Alternative - wenn man sich die Schnittwerte im Vergleich anshaut...
also bei der irrwitzigen Anzahl von 24 Bohrungen - würde ich dir auch zu HSS raten. die Anschaffungskosten und das was du zeitlich bei VHM gut machen würdest, dürfte bei den geringen Schnittwerten gegenüber HSS-Bohrern ohnehin nicht allzu sehr ins Gewicht fallen... HSS-PM bietet da eine sehr gut Alternative - wenn man sich die Schnittwerte im Vergleich anshaut...
Hallo,
nun bei rund 26 Schnittgeschwindigkeit hohlt man mit VHM gar nix raus. Das Problem ist eher das er Dir da abreißt weil man einen Bestimmten VC wert bei VHM braucht. Hab mal zum Versuch bei einem Projekt (waren 20er Edelstahlplatten) nen 20er VHM Bohrer die VC Werte von eienm HSS Bohrer genommen und auch die Vorschubwerte War lustig nach 2 mm war Schluss da hatt es Ihn dann zerbröselt.... und ich hatte HM Schrott.
Also bei der Ausganssituation einen guten HSS Bohrer oder HSS-PM und fertig. alles andere ist nicht Interessant. Beim Bohren die 2400 U/min und so 0,07mm Vorschub pro Umdrehung und das ganze auf 3 Zustellungen. Bei HSS hätte ich nicht einmal Bedenken, wenn du statt Spanbrechen vollen Rückzug nimmst.
Der Beitrag wurde von DerDenDuNichtKennst bearbeitet: 23.08.2011, 17:51 Uhr
nun bei rund 26 Schnittgeschwindigkeit hohlt man mit VHM gar nix raus. Das Problem ist eher das er Dir da abreißt weil man einen Bestimmten VC wert bei VHM braucht. Hab mal zum Versuch bei einem Projekt (waren 20er Edelstahlplatten) nen 20er VHM Bohrer die VC Werte von eienm HSS Bohrer genommen und auch die Vorschubwerte War lustig nach 2 mm war Schluss da hatt es Ihn dann zerbröselt.... und ich hatte HM Schrott.
Also bei der Ausganssituation einen guten HSS Bohrer oder HSS-PM und fertig. alles andere ist nicht Interessant. Beim Bohren die 2400 U/min und so 0,07mm Vorschub pro Umdrehung und das ganze auf 3 Zustellungen. Bei HSS hätte ich nicht einmal Bedenken, wenn du statt Spanbrechen vollen Rückzug nimmst.
Hallo, im Grunde bestätigst du damit meine Aussage mit Tendenz hin zum HSS-PM aber die Erfahrung mit dem zerbröseln von VHM-Bohrern hab ich bisher noch nicht gemacht, - zumindest nicht bei Edelstahlplatten. ...habe mal St37 mit nem 4er VHM gebohrt, - auch in diesem niederen Drehzahlbereich, - es waren 32 Bohrungen. - VHM musste ich damals leider nehmen da die Teile in Abständen Schweißnähte hatten... ... andernfalls wäre die Wahl auf HSS gefallen....
Hallo , im Grunde bestätigst du damit meine Aussage mit Tendenz hin zum HSS-PM aber die Erfahrung mit dem zerbröseln von VHM-Bohrern hab ich bisher noch nicht gemacht, - zumindest nicht bei Edelstahlplatten. ...habe mal St37 mit nem 4er VHM gebohrt, - auch in diesem niederen Drehzahlbereich, - es waren 32 Bohrungen. - VHM musste ich damals leider nehmen da die Teile in Abständen Schweißnähte hatten... ... andernfalls wäre die Wahl auf HSS gefallen....
Jap
ich habe ich gebe es zu aus der Not heraus zu VHM greifen müssen da es mir 2 HSS zerbröselt hatte den einen gleich am Anfang den anderen bei den letzten 3 Teilen... nun und da der VHM offiziell nicht für Edelstahl freigegeben war, habe ich es mit diesen HSS Werten probiert. (Beschichtung war die selbe wie bei den HSS) Und da hats den Bohrer nach 2 mm wirklich zerissen gut das der sein Geld schon verdient hatte....
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Hi Also bei uns in der Zersparnung löst VHM nach und nach HSS ab. Alle größeren Serien laufen nurnoch mit VHM. Sondergrößen sind bei uns leider noch nicht bestellt.
3,5mm Bohrung Würde ich dir nen 3,5mm Vhm Bohrer mit Innenkühlung empfehlen *g*
Schnittdaten weiß ich so aufs Kopf gerade nicht. Meine Maschine kann max 6000 u/min
Bei 3,5 würde ich S6000 F400 bei ST52
Dabei ist unbedingt zu beachten. Kein Vorbohren Kein Unterbrochenden Schnitt Keine Dekression (Spanbrechen) Geraden Ausgangsschnitt also nicht aus ne Rundung Rausbohren.
Die Bohrer Halten ewig und bis ca 20xD bei ordenlticher Innenkühlung gibt es normal keine Span probleme.
Persöhnlicher Rekord liegt bei 3500 Bohrungen 8,5mm druchmesser auf VA (1,43) 15mm Tief.
Der Beitrag wurde von Holger984 bearbeitet: 24.08.2011, 14:25 Uhr
Hi Also bei uns in der Zersparnung löst VHM nach und nach HSS ab. Alle größeren Serien laufen nurnoch mit VHM. Sondergrößen sind bei uns leider noch nicht bestellt.
3,5mm Bohrung Würde ich dir nen 3,5mm Vhm Bohrer mit Innenkühlung empfehlen *g*
Schnittdaten weiß ich so aufs Kopf gerade nicht. Meine Maschine kann max 6000 u/min
Bei 3,5 würde ich S6000 F400 bei ST52
Dabei ist unbedingt zu beachten. Kein Vorbohren Kein Unterbrochenden Schnitt Keine Dekression (Spanbrechen) Geraden Ausgangsschnitt also nicht aus ne Rundung Rausbohren.
Die Bohrer Halten ewig und bis ca 20xD bei ordenlticher Innenkühlung gibt es normal keine Span probleme.
Persöhnlicher Rekord liegt bei 3500 Bohrungen 8,5mm druchmesser auf VA (1,43) 15mm Tief.
also den ersten beitrag lesen soll helfen^^ (keine IKZ, wenig drehzahl,...)
hier geht es nich um rekorde oder sonstiges.
ich denke mal, dass jeder hier serien vorwiegend mit vhm fährt. aber bei 24 bohrungen in wald und wiesen stahl mit der geringen spindeldrehzahl ist hss nunmal besser als vhm
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Vielen Dank euch allen. Ich habe jetzt HSS CO bohrer bestellt. Wenn die Löcher drin sind, melde ich mich nocheinmal. Ich dachte halt nur daß ich mit VHM stressfreier Bohren kann.
Vielen Dank euch allen. Ich habe jetzt HSS CO bohrer bestellt. Wenn die Löcher drin sind, melde ich mich nocheinmal. Ich dachte halt nur daß ich mit VHM stressfreier Bohren kann.
und dann ganz stressfrei durch. ist kein ding im normalfall. vhm is bei der drehzahl mit der du aufwarten kannst in sich einfach einfach zu steif. da hss etwas nachgibt wird der dir sicher bessere dienste leisten
Sorry habe ich vergessen. Es ist billiger Baustahl ich denke st37 oder st52.
Tach und Grüße Ein beschichteter Hss-bohrer müßte es bringen.Mit einem Spänebruch von 3mm bist Du auf der sicheren Seite. Wie ist der Durchmesser toleriert? Gruß Wolke1.
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ZITAT
Wie ist der Durchmesser toleriert?
Der Durchmesser ist nicht gesondert toleriert. Also allgemein mittel. Sag ich mal so.
ZITAT
Spänebruch von 3mm
Nur alle 3mm brechen und nicht ganz aus der Bohrung raus? Schiebt der kleine Bohrer die Spähne bis zum schluss hinten raus? Sag mal bitte was zu Vc und f.
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Hi,
was für einen Bohrer hast du denn genau gekauft? Standardlänge oder kurze Ausführung? Beschichtet oder unbeschichtet? Solltest du bei Hoffmann bestellt haben, dann kommst du ganz einfach an die Schnittwerte für deinen Anwendungsfall. Vielleicht kennst du ja den Garant Tool Scout.
www.toolscout.com/ToolScout/
Der Rest sollte selbsterklärend sein.
Generell fahre ich bei Bohrbearbeitungen im Wald- und Wiesenstahl folgende Werte für die Tiefenzustellung.
Bei Kurzbohrern und Standardlängen: Die 1. Bohrtiefe fahre ich auf 3xBohrdurchmesser mit Spanbruch nach 1xBohrdurchmesser. Anschließend entspänen. Danach fahre ich nur noch 1xBohrdurchmesser ohne Spanbruch, dazwischen wieder entspänen.
In deinem Fall heißt das bei 3,5mm-Bohrer: 1. Bohrtiefe auf 10,5mm und Spanbruch alle 3,5mm. Nach 10,5mm wird entspänt. Jede weitere Zustellung ist nur noch in 3,5mm Schritten ohne Spanbruch.
Solltest du einen Tieflochbohrer haben, dann kannst du die 1. Bohrtiefe auf 5-7xBohrdurchmesser mit Spanbruch nach 1xBohrdurchmesser fahren. Die 2. und 3. Bohrtiefe kannst du auf 2xBohrdurchmesser fahren und alles was tiefer geht mit 1xBohrdurchmesser zustellen.
Bestimmt kann man das noch ein bisschen optimieren. Bin mit diesen Werten aber immer ganz gut gefahren bei Einzelteilen und Kleinserien.
Solltest du dir ein bisschen unsicher sein, lieber einmal zu viel entspänen wie zu wenig. Vor allem bei 24 Bohrungen nichts riskieren. So viel Zeit machst du dann beim Entspänen auch nicht kaputt.
MfG Stefan
Der Beitrag wurde von Stefan84 bearbeitet: 28.08.2011, 11:31 Uhr