ZITAT(extant @ 11.11.2010, 20:52 Uhr) index.php?act=findpost&pid=333085
Hallo Leute.
Wir haben seit wenigen Tagen die Fanuc 21i-TB Steuerung und habe d.b. eine Frage was die Revolverpositionen anbelangt.
Für den ersten Halter benutze ich G54 für die 0 Punkt Verschiebung. Ist es eigentlich notwendig innerhalb des Programms
für weitere Halter G55-G59 zu belegen oder geht das mit der Werzeugkorrektur auch?
Falls nicht, wären max. 6 Stahlhalter im Programm zu verwenden, eben von G54 bis G59, oder??
Gruß,
Christian
Huii,
man kann natürlich auch zum Glühbirnenwechsel auf den Tisch steigen, Birne festhalten und 4 Mann
drehen den Tisch...
2500xly hats schon richtig beschrieben: Die NPV G54-G59 beschreiben den Werkstücknullpunkt.
An der Drehbank in X i.d.R. Null; in Z wird der NP normalerweise auf der Planfläche gesetzt.
Das Z-Maß der NPV geht dabei vom Spindelflansch (hinter dem Futter) bis zur Planfläche.
Bei den Wz-Korrekturen gilt als Bezugsfläche die Plananlage des Revolvers. Hier wird das Wz-Korrekturmaß in Z von
der Schneidenspitze zur Plananlage gemessen und in die Werkzeugkorrekturtabelle eingetragen. Im Regelfall würde ich hier
dem Werkzeug 1 auch den Korrekturwert 1 zuordnen. Bei den Korr.werten in X haben Bohrwerkzeuge normallerweise Null
(Achtung, es gibt auch Revolver mit 2 unterschiedlichen Lochkreisdurchemssern; hier können Bohrwerkzeuge auf den inneren Stationen z.B. X-30 haben!)
Drehwerkzeuge haben eine Wz-Korr. in X bezogen auf die Aufnahmebohrung (oder -fläche, je nach Ausführung).
Das Verfahren zur Werkzeugvermessung kann je nach Möglichkeit entweder extern, intern per Meßarm, oder eben wie oben beschrieben
durch Ankratzen erfolgen.
Achja: Und wenn du jetzt deinen Wz-Aufruf vierstellig beschreibst T0606 wird das Wz 6 mit der Korrekturnummer 6 aufgerufen.
Viel Erfolg!
Trompetenschlumpf