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Wir haben das bei uns im Betrieb auch mal ausprobiert und haben auf halber Strecke die ganze Sache wieder eingestampft. Zuviel Aufwand.
Es wird einem auch die flexibilität genommen, zumindestens teilweise.
Wir sind aber kein Zulieferer sondern bauen Elektromotoren. Wenn wir eine Spez von großen Firmen bekommen steht da zwar schon das man Zertifiziert sein muss, aber im endeffekt mekern die nur kurz und man bekommt den Auftrag.
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Hallo,
nachdem ich gerade die erste Ja-Stimme abgegeben habe, lasse ich mal noch ein paar Sätze dazu ab.
Generell gilt: wer sein Unternehmen nicht unbedingt zertifizieren lassen muss, weil seine Kunden darauf bestehen, der soll es sein lassen. Es ist teuer und die evtl. positiven Effekte für sein Unternehmen würden die Kosten und den Zeitaufwand wahrscheinlich nicht rechtfertigen.
Wenn man von seinen Kunden dazu "gezwungen" wird, kann man es allerdings auch gleich richtig machen und ruhig mal alle Prozesse und Verfahren durchprüfen. Die meisten argumentieren, dass mit einem Q-Managenent genausoviel Mist passiert wie ohne. Dem Stimme ich teilweise zu, aber der springende Punkt ist, dass mit einem Q-System genau festgelegt und dokumentiert ist, wie bei einem Fehler zu verfahren ist. Gerade wenn man wie wir die Fertigungsunterlagen 30 Jahre aufheben muss, ist es schon wichtig, bestimmte Schritte und Prozeduren einzuhalten, denn wenn das Bauteil nach 20 Jahren auseinanderfliegen sollte, dann kann sich keiner mehr erinnern, wie das denn damals war und wer da alles seine Finger im Spiel hatte.
Die jährliche Rezertifizierung ist auch mal ein guter Denkzettel um bestimmte unliebsame Dinge, wie Prüfmittelkalibrierung und Maschinenwartung nicht aus den Augen zu verlieren.
Deshalb finde ich ein Q-Manament für bestimmte Firmen schon sinnvoll, aber nicht für alle.
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Hallo CNC-Kraemer,
mal eine blöde Frage: Wozu machst du diese Umfrage? Überlegst du, ob in deiner Firma ein QM-System eingeführt werden soll?
Wenn ja, ist es doch völlig unerheblich, was andere dazu meinen. Die Entscheidung sollte ja daher kommen, ob du ein QM-System brauchst oder nicht. Was andere meinen, ist dafür ja egal.
Oder welche anderen Gründe hast du für die Umfrage?
weil ich wissen will wie viele, Zertifizierung für sinnvoll halten und wie viele nicht.
Dazu würde ich gern noch ein paar positive und negative Bewertungen sammeln, wenn ich das ausgewertet habe, würde ich es gerne mal einer Zertifizierungsstelle vorlegen und ihre Meinung dazu wissen.
Da lässt sich doch bestimmt einiges damit erarbeiten.
Nur wenn ich keine Meinungen habe, kann ich sie auch nicht vorlegen.
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Ich habe mit NEIN gestimmt. ein zugehoeriges Statement zu vergliechbarem Thema gab es erst vor ein paar Tagen Man nutze dazu die SuFu.
Wurde wieder abgeschafft, da weder eine Ausftrag noch sonst irgend etwas daraus resultierte. Unnoetige Kosten zur Rueckversicherung anderer resultierten. Liegt aber auch an dem Aspekt , das meine Gilde schon natur aus bemueht ist grundsaetzlich gleich oder ueber den Anforderungen Qialitaetsstandards zu garantieren. Sonst gaeb es keine Beauftragungen in diesem Segment. Schwankungen koennen an einzelnen Auftrag nicht entstehen, da alles unikat und widerum von Unternhemen zu Unternhen, die Voraussetzung sehr unterschiedlich zur Realisierung.l
gruss lipp
es ginge auch mehr zu schreiben, lohnt aber nicht. Die Unwirtschaftlichkeit ist fuer unser Haus belegt.
Der Beitrag wurde von Lipp bearbeitet: 14.10.2009, 11:49 Uhr
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Wenn ich mir in der Praxis ansehe wie das ganze in vielen Firmen gehandhabt wird, dann muss ich mich schon nach dem Sinn des ganzen fragen. Dass man dafür zu sorgen hat, dass seine Messmittel und Prüfmittel in Ordnung sind lernt(e) man in der Berufsausbildung und ist eine Selbstverständlichkeit. Diese Prüfaufkleber werden teilweise ausgehändigt, bzw. aufgeklebt ohne dass der Prüfer das Messgerät überhaupt jemals zu Gesicht bekommt. So habe ich das persönlich schon erlebt. Anders gesagt, ich habe bisher nur einen einzigen Betrieb gesehen, der das mit dem QM überhaupt ernst genommen hat und auch richtig angewandt hat. Unterm Strich komme ich zu der Überzeugung dass QM lediglich viel Geld kostet, viele Leute davon abhält etwas sinnvolles zu tun und jede Menge Bürokratie erzeugt. Das hätte man auch anders machen können!
Und zu KSTDIJA: "Gerade wenn man wie wir die Fertigungsunterlagen 30 Jahre aufheben muss, ist es schon wichtig, bestimmte Schritte und Prozeduren einzuhalten, denn wenn das Bauteil nach 20 Jahren auseinanderfliegen sollte, dann kann sich keiner mehr erinnern, wie das denn damals war und wer da alles seine Finger im Spiel hatte."
Tja, das waren noch Zeiten wo ein Bauteil so konstruiert wurde dass es 20 oder 30 Jahre halten sollte. Seit den 90ern des letzten Jahrhunderts geht die Industrie allerdings andere Wege und lässt sich das auch einiges kosten. Seit damals wird so konstruiert, dass ein Bauteil im Idealfall einen Tag nach Ende der Gewährleistungspflicht kaputtgeht. So gesehen, um das zu optimieren (falls das Teil statt nach 2Jahren erst nach 5Jahren kaputtgeht), macht QM schon eher Sinn. Sollte das Teil zu lange halten kann man entsprechende Schritte einleiten. Es war einmal "Made in Germany"...........
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Zu der Kalibrierung der Prüfmittel muss ich noch was sagen. Wir machen das bei uns im Betrieb seit 3 Jahren und geben diese jedes Jahr extern zum prüfen. Dabei kommen jedes mal ein bis zwei Werkzeuge heraus die durchfallen. Letztes mal ein analoger Messschieber 0-500mm der im obern Bereich bis zu 4/10 daneben gemessen hat. Dann noch ein Grenzlehrdorn der untermaßig war. Ich kann da nur sagen es lohnt sich. Man muss ja auch nicht alle auf einmal schicken, sondern in mehreren Etappen. Dann kommt auch keine Knappheit bei den Messwerkzeugen auf.
Grüße
Das ist aber das einzig Gute.
Der Beitrag wurde von Jays bearbeitet: 14.10.2009, 16:29 Uhr
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So nun ist eine Woche vorbei, habe 25 Abstimmungen, wow. Ich denke ich lass mein vorhaben, was eigentlich ziemlich schade ist. Aber an der Beteiligung merkt man wie uninteressant es ist.
Vielen dank an die wo Abgestimmt haben und ihre Meinung dazu schrieben.
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Ich hab da auch nen Kunden, der das gerne hätte. Bloss bei nem Umsatz von 10.000 brauch ich ganz bistimmt nicht für die Zertifizierung genausoviel ausgeben. Dann sag ich lieber, ich verzichte auf den Kunden, weil ich ja schliesslich auch Kosten durch den Auftrag habe.
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schuldige erstmal das ich es nicht gesehen habe das du eine umfrage am laufen hast:-)
Also mit den Messmittel is das so eine sache, ich weiß das einige noch nie beim kali. waren, sei es weil sie täglich gebraucht werden, da meist nur eins da war, oder sei es daran das man sparen wollte, wir hatten messschieber bis 3600mm, in verschd. größen, also ab 1200 war von dennen noch keiner weg. das gleiche gilt auch für die großen messschrauben.
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das mal einer nachfragt.
Diejenigen welche sich diese goldenen Nadeln oder Zertifikate ausgedacht haben waren doch genial. Man muss nur jedem Firmeninhaber solange erzählen ,dass man diesen ISO Stempel unbedingt haben muß bis der Herdentrieb einsetzt und es alle meinen zu brauchen-egal was das den kostet.
WIRD DIE QUALITÄT BESSER?Nein weil Sauladen bleibt auf längere Sicht Sauladen .
Dokumentieren kann man viel-aber leben muss man es.
Ich kann meinen Kindern Zuhause erklären und niederschreiben ,wie die Kinderzimmer auszusehen haben...
Doch wer lebt es vor?
UND NOCHWAS ZUM SCHLUß:VOR 75 Jahren wurden schon PASSUNGEN hergestellt .(ohne) Und ausserdem-fragt den jemand nach ob der BILLIGLIEFERANT aus POLEN CHINA oder sonst wo her -der für große Deutsche Unternehmen liefert ,ob dieser eine ZERTIFIZIERUNG hat???
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Ich habe da so meine eigene Theorie. Denke unseren europäischen Nachbarn war das „Made in Germany“ dermaßen ein Dorn im Auge, das man dann auf die Idee gekommen ist mit diesen Zertifizierungen so etwas wie „Gleichheit“ zu erreichen. Unser allseits in allen Lebensumständen umtriebiger Überwachungsmonopolverein hat sich dann der Sache natürlich gerne angenommen und die Automobilindustrie war schlicht begeistert. Ist es doch nur noch notwendig das Papier und nicht mehr das Teil zu Prüfen. Das eigentlich nur Arbeitsabläufe niedergeschrieben werden interessiert aber nicht. Und weiter lassen sich die Akademiker schön beschäftigen. Wie man so hört sind es wieder die deutschen die sich da mächtig reinhängen und der Rest der Welt lacht über uns weil wir es nicht merken. Früher hatte der Fertigungsmeister den Überblick und wusste was zu tun ist, nun sagen es uns eine überzahl von Qualitätsleuten. Denke meine Meinung könnt ihr, auch wenn überspitzt formuliert, herauslesen ;-)
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Wer zertifiziert eigentlich die Zertifizierer?Und wer dann wiederum die Zertifizierer der Zertifizierer? Und wer dann die Zertifizierer der Zertifizierenden Zertifizierer?Und wer ...
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Schinderhannes; damit hast du sicher recht. Wars nicht mit dem Made in Germany auch so. Das hat im 18.oder 19. Jahrhundert den Briten nicht gepasst, dass vieles aus Deutschland kam, dann haben die dieses Zeichen eingeführt. Das war ja eher dazu gedacht, die Deutschen draussen zu halten, so wies auf der Hürriyet steht "Die Türkei den Türken". Bloss hat sich dort dummerweise recht bald rumgesprochen, dass wir kompromisslose Qualität liefern konnten. So hat sich das eigentlich als Handelshindernis für uns geplante Gesetz sogar positiv ausgewirkt.
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Also ich geh derzeit auf Technikerschule. Nun 2. Jahr. Letztes Jahr hatten wir QM und auch die ganze QM-Sache. Letztendlich finde ich die Zertifizierung reine Geldmache. Wenn einem der gesunde Menschenverstand schon nicht sagt, dass ich meinen Maschinenpark in Schuß halten muß, dass ich meine Messmittel in Ordnung haben muß, dann hilft ein Zertifikat auch nicht. Das ist dann nur ein sehr teures Blatt Papier. Sicherlich stehen da Normen etc. wie, was zu prüfen ist. Aber dies kann ich dann auch ohne diesen "Papierkrieg" tun, schon allein in meinem Interesse, um Qualität zu liefern und zufriedene Kunden zu haben. Daraus folgt nämlich, dass ich auch endsprechend Umsatz machen kann (außer derzeit aber das ist ein anderes Thema).
Kann mich da gut an meine 1. Stelle erinnern aus meinem ursprünglichen Tätigkeitsbereich als Textilmaschinenmechaniker. Maschinen verdreckt bis zum geht nicht mehr, mangelnde Wartung. Einfach ein Chaos. Im Winter wurde nicht geheitzt, sodass man an den Maschinen festfrohr. Nach viel Reinemachen und Überzeugungsarbeit im Winter zu heizen stellte sich auch der Erfolg ein. 50% weniger Ausschuß, 50% höherer Auftragseingang in der Saison und selbst außer der Saison im Gegensatz davor viel Arbeit.
Im Kopf muß es stimmen, nicht auf dem Papier. Daher klares "NEIN"