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WorkNC -> Röders, Oberflächenprobleme

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Beitrag 26.11.2007, 15:00 Uhr
 
 
Norbert@FT
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Hallo WorkNC User,
hat jemand Erfahrung mit der Konstellation WorkNC-Programme und Röders-Maschinen? Wir haben Programme an den Werkzeugbau rausgegeben und das Fräsergebnis war zum ersten Mal nicht zufriedenstellend. Es handelt sich um Grafitelektroden ca. 20-50mm mit filigranen Konturen. Facettierungen und ruckartiges Laufen sind nur 2 Merkmale. WorkNC und Röders haben wir schon direkt angesprochen, leider ohne eine Ergebnisverbesserung. Die von WorkNC extra erworbene PP-Software für eine zusätzliche .bef Datei konnte auch keine Abhilfe schaffen. Hat jemand ein paar Tipps?

Mfg. Norbert
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Beitrag 26.11.2007, 15:44 Uhr
 
 
pspirit
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Facetten und Ruckeln ? Hatten wir am Anfang auch. Dann ist der Wert für TOL= zu klein. Irgendwie fährt die Maschine dann Punkt zu Punkt und keinen Spline. Wir stellen jetzt immer den 2.5-fachen Wert der CAM-Toleranz ein. Dan geht's. Übrigens haben wir die Erfahrung gemacht, daß sie auch mit 10-fachen Wert sauber fährt, allerdings wird die Fläche dann etwas riefiger. Wir haben allerdings Cimatron, ob das bei WorkNC exakt genauso ist, weiß ich nicht.
Hoffe geholfen zu haben.
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Beitrag 27.11.2007, 08:01 Uhr
 
 
Norbert@FT
Level 1 = CNC-Arena-Lehrling
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Beiträge: 21
Hallo Spirit,
danke für die promte Reaktion. Bislang gingen alle Gedankengänge in Richtung noch feiner und mehr Punkte. So ist auch schon ein Test mit einer 0,001 Toleranz bei der Programmerzeugung gelaufen, ohne Erfolg. Dein Tipp mit einer höheren Maschinentoleranz gibt erst einmal wieder Raum für neue Überlegungen, danke.

MfG. Norbert
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Beitrag 27.11.2007, 14:55 Uhr
 
 
pspirit
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Beiträge: 5
Gerngeschehen,
ich denke feiner und mehr Punkte ist im Grunde auch nicht verkehrt. Für eine sehr gute Oberfläche stelle ich auch 0.001 im CAM ein. In der Schulung hat der Mann von Röders uns aber erklärt, es käme auf das Verhältnis von diesen beiden Toleranzen an. Und das solle mindestens 2 sein, ehr noch etwas mehr, das würde vom CAM-System abhängen und muß man feinabstimmen. Wir haben anfangs für TOL den gleichen Wert eingestellt wie im CAM, dann hat die Maschine geruckelt. Bei genau dem doppelten Wert war es dann fast ganz weg. Da haben wir dann 2.5 als Basis festgelegt, mit dem wir seitdem keine Probleme haben. Und wenn TOL zu groß ist, dann stottert die Maschine auch nicht, aber die Fläche wird riefiger, weil die Bahn dann wohl zu viel Freiheit hat. So habe ich die Röders-Systematik jedenfalls verstanden, aber laß Dir das vielleicht noch mal im Detail von Röders erklären.
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Beitrag 02.12.2007, 14:13 Uhr
 
 
nolimit
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Beiträge: 64
Hi,

meim Schruppen sollten das Verschleifen und die Beschleunigung ( an der Maschinen ) vergrößert werden.

bei unserem Roeders-PP werden die Aufmaße und die Tolleranzen der jeweiligen Phase mit ausgegeben und die Maschine stellt anhand dieser Werte die Achsenbeschleunigungen und die Genauigkeiten ein.

Ergebniss: sehr schnelles Schruppen und vorsichtiges und genaues Schlichten.

Zweitens: Die Geometrie-Tol. bei dem Einlesen auf 0.002 und je nach dem die Skalierung auf 2 bis 3 stellen.

Für die Roeders ist eine hohe die Anzahl von Punkten egal, sie veträgt auch 1000Punkte pro mm.
Ciao
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Beitrag 31.10.2008, 20:07 Uhr
 
 
matrixmenneo
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kann nur mal posten was unsere werte sind.


Flächentol: 0,006
Frästol: 0,007

jedoch bei der Programmierung option Maiximale Punktabstand einschalten und Maximaler Punkteabstand von 2,000 eingeben...

wir haben damit ein gutes oberflächenergebniss.
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Beitrag 14.02.2010, 03:36 Uhr
 
 
Besi3l
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Beiträge: 4
Hi,Fräse Graphit Elektroden wie Sand am Meer.
Wenn Ihr eine gute Fläche haben wollt dann müßt ihr Skalieren(mind 3 oder 4)
Beim Schruppen alles hochsetzten was geht: Ruck auf 3 und Tol auf 0.05 usw.
Übrigens die Ausgabe der Programme sollten Inkremental sein.Keine Absolut Programme.Läuft schneller und die Maschine Ruckelt auch nicht so rum.

Aber eins Interresiert mich.Mit was Schruppt Ihr eure Blöcke so Vor.(Werkzeug)
Habe Manchmal große Blöcke und könnte einen Fräser größer D=12 gebrauchen.
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Beitrag 14.02.2010, 11:54 Uhr
 
 
Berlinger
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Beiträge: 6
Hallo Besi3l

ich fertige ebenfalls viele Graphitelektroden allerdings auf ner OPS.

Wir benutzen zum Schruppen ein Plattenwerkzeug D16 R1 mit zwei Schneiden. Die rhombischen Platten sind Diamantbeschichtet.
Läuft gut und Platten halten lange.

Ich hoffe das hilft weiter.

MfG
Berlinger
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Beitrag 02.03.2010, 23:36 Uhr
 
 
Besi3l
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Beiträge: 4
OK vielen Dank.Berlinger

Ich benutze zurzeit einen Depo 12R1 und auch mit Diamant beschichteten Wendeplatten.Sind Doppelt so Teuer wie P25 oder K03 aber Sie zahlen sich

wirklich aus.Fräse Elektroden die sind so 20 mal 30mm.Und baue mir einen Block zusammen wo dann so 10-20 Elektroden raufpassen.Am Ende ist mein Block so 250mm zum Quadrat.

Die Wendeplatten haben unter der Optik nur geringen Verschleiß.Also muss mir mal einen 16R1 zulegen um richtig Staub zu machen ;-)

Habe heute mal beim Schruppen der Rmax auf 8 gesetzt.Aber die Maschine wackelt mir zu viel,läuft aber flüssiger um die Radien.

Vielen Dank für die Info. smile.gif
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