M0 wird in der Regel nicht auf ein anderes Programm umgebogen, sondern bewirkt einmal einen Stop im Programm (durch die NC), zum anderen wird in der
PLC ein Nahtstellensignal als M-Funktionsausgabe an die PLC aktiv (einen Zyklus lang), außerdem wird ein Nahtstellensignal für M0/M1 aktiv ausgegeben (solange M0 ansteht). Gleichzeitig wird ein Nahtstellensignal für "Programm angehalten" gesetzt und das für "Programm läuft" gelöscht, da das Programm ja nimmer läuft.
Ob dabei die Spindel angehalten wird, liegt in der Regel an der PLC des Herstellers. Man kann natürlich- und das ist die einfachste Lösung- einfach
M5
M0
M3
programmieren. Aber das könnte ja jeder
In aller Regel werden M-Befehle direkt an die PLC weitergereicht. In den Siemens- Dokumentationen finden sich genaue Infos über die M-Funktionsersetzung, da wird dann in einem Maschinendatum hinterlegt, welches Programm aufgerufen werden soll. Die Programme liegen dann in der Regel in den Herstellerzyklen.
Die meisten M-Befehle gehen aber geradewegs durch in die PLC, für Otto Normalverbraucher nicht greifbar. Es sei denn natürlich, man ersetzt die Funktion, was aber meines Wissens nach nicht bei allen geht.
Das DEFINE M13 AS M3 M8 macht nichts anderes als bei M13 die Funktionen M3 und M8 auszugeben, wo das allerdings liegt, müsste ich mal suchen.
Gruß, Tobi