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Servus...
wir bearbeiten momentan auf unserer Mikron VCE 800 Pro-X Zahnräder. Es werden pro Zahnrad 10 x 20H7 Passungen gefertigt...leider ist die Stückzahl sehr hoch (ca. 1800St.) und diese Arbeit wird nicht wieder kommen! Von daher hat unser Chef nur 3 HM-Reibahlen gekauft in dem Glauben das diese für den Auftrag ausreichen. Doch leider haben wir grad mal gut 1/4 von den Zahnrädern geschafft und die Reibahlen sind bis zum Ende nachgeschliffen worden! Vorallem schaffen die Reibahlen grad mal ca. 20 Zahnräder (wenn überhaupt), dann ist Schluß und müssen nachgeschliffen werden!
Von daher wollt ich mal nachfragen ob vielleicht von euch einer, irgendne andere Methode (Werkzeug) weiß wie wir die Passungen fertigen könnten?
Was wir ausschließen sind...Passung fräsen und Wohlhaupter!
Also vielleicht hat von euch wer irgendeine bessere Idee oder Vorschlag, den wir austesten könnten?! Freue mich über jede sinnvolle Antwort!
Material: ST52 Materialdicke: 20mm
Drehzahl bei Reibahle: 150 U/min Vorschub: 60mm/min
wir bearbeiten momentan auf unserer Mikron VCE 800 Pro-X Zahnräder. Es werden pro Zahnrad 10 x 20H7 Passungen gefertigt...leider ist die Stückzahl sehr hoch (ca. 1800St.) und diese Arbeit wird nicht wieder kommen! Von daher hat unser Chef nur 3 HM-Reibahlen gekauft in dem Glauben das diese für den Auftrag ausreichen. Doch leider haben wir grad mal gut 1/4 von den Zahnrädern geschafft und die Reibahlen sind bis zum Ende nachgeschliffen worden! Vorallem schaffen die Reibahlen grad mal ca. 20 Zahnräder (wenn überhaupt), dann ist Schluß und müssen nachgeschliffen werden!
Von daher wollt ich mal nachfragen ob vielleicht von euch einer, irgendne andere Methode (Werkzeug) weiß wie wir die Passungen fertigen könnten?
Was wir ausschließen sind...Passung fräsen und Wohlhaupter!
Also vielleicht hat von euch wer irgendeine bessere Idee oder Vorschlag, den wir austesten könnten?! Freue mich über jede sinnvolle Antwort!
Material: ST52 Materialdicke: 20mm
Drehzahl bei Reibahle: 150 U/min Vorschub: 60mm/min
Gruß LaKoS
Hallo, ja diese Reibahlen, ich mag die Dinger auch nicht, aber deine Drehzahl und Vorschub würden schon passen. Tja sind aber schon ne Menge Passungen. Ich weiß ja nicht wie Rund euere Maschine fräst,...und das ihr das ausschließt verstehe ich nicht ganz..... Aber mit nem 12er oder 14er 6-schneidigen HM-Schlicht-Fräser mit TIALN Beschichtung geht das auch ganz gut. gleich auf volle tiefe Schlichten, und das ganze 2x abfahren, dann nutzt er sich gleichmäßig ab, und man kann immer wieder mal in der Werkzeugtabelle korrigieren...Oder evtl. Ausspindeln, mit nem Wendeplattenausdrehstahl, wobei man da auf öfters Nachstellen, oder Plattentauschen muß. Die Reibahlen sind sicher auch nicht günstig, evtl. mal beschichtete Probieren vielleicht halten die Länger.
Der Beitrag wurde von V4Aman bearbeitet: 26.07.2010, 21:41 Uhr
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Hi,
besorge Dir sog. Festmaßaufbohrer - ist so eine "Bohrstange" - gibt es auch welche, die man aufs Maß einstellen kann. Würde aber dennoch fräsen - geht um einiges schneller und kostengünstiger..
besorge Dir sog. Festmaßaufbohrer - ist so eine "Bohrstange" - gibt es auch welche, die man aufs Maß einstellen kann. Würde aber dennoch fräsen - geht um einiges schneller und kostengünstiger..
G. thomas
Aufbohrwerkzeuge folgen durch die Schneidengeometrie immer der vorhandenen Bohrung - wenn es auf Winkligkeit und/oder Stichmassgenauigkeit ankommt, eindeutig die falsche Wahl, von der schlechteren Oberflächenqualität mal abgesehen. Fräsen ist auf Dauer bzw. in der Serienproduktion nicht prozesssicher - irgendwann muss man durch Werkzeugverschleiss nachkorrigieren, und das wird mit Sicherheit früher passieren als mit den Reibahlen. Dasselbe gilt auch fürs Ausspindeln - im Vergleich zum Reiben muss man beim Fräsen und Spindeln während des Fertigugnsprozesses regelmässig(er) kontrollieren und eingreifen. Ich würde weiterhin aufs Reiben setzen.
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Hallo!
von iscar gibts auch ein Reibsystem mit auswechselbaren Köpfen! Konnts selber noch nicht testen, sah aber bei der Vorführung recht vielversprechend aus! Vielleicht hat ja hier drin scho einer damit gearbeitet?!
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Und nochmal aufpassen - all diese Hochleistungsreibahlen mit vielen Schneiden haben zwar grundsätzlich keine Probleme mit den Passungstoleranzen, aber eine im Vergleich schlechtere Oberflächenqualität. Und sie folgen immer dem Bohrungsverlauf...
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Servus...
sorry für die späte Rückmeldung...aber mit Kind und Schichtarbeiten haut das nicht immer hin das man online gehen kann!
Erstmals Danke für die zahlreichen Antworten...
zum Thema Auffräsen:
Das haben wir schon probiert, nur klappt das halt bei ein paar Passungen und dann heißts wieder nachstellen...ein Laservermesssystem wäre da sicher von Vorteil! Mit´m Wohlhaupter ist´s dasselbe...4Passungen passen, die fünfte ist fürn A....!
Auf die Frage wie groß wir vorbohren:
Wir bohren zuerst mit einem 19´er Vollbohrer, danach mit einem Aufbohrer 19,8mm auf und dann eben reiben!
Was wirklich am interessantesten klingt ist der Bohrer der H7 bohren soll, denn die Reibahle mit wechselbaren Köpfen wird vermutlich auch nicht gerade billig sein...vorallem wir ja nur DEN Auftrag haben und danach ist Schluß! Wenn der Herr der diesen Vorschlag gemacht hat noch ein bisschen mehr Information geben könnte wäre ich dankbar!!!
Ansonsten kann ich jetzt nicht alle Fragen beantworten, weils einfach schon zuviele sind...aber ich bemühe mich darum!!
Das klingt schon mal vernünftig...nur wird das ganze nicht gerade billig sein! Ich werd mal nachsehen wieviel der Spaß kostet! Danke für die Info!!!
Nochmal der Hinweis - wenn es bei den Bohrungen nicht nur auf das Passmass ankomtm, sondern auch auf die Stichmassgenauigkeit, sind solche Systeme ungeeignet. Sie folgen immer dem Bohrungsverlauf, sprich wenn die Bohrung einen geringen Versatz und/oder Verlauf hat, wird die Passung denselbem folgen.
Servus... ..... Was wirklich am interessantesten klingt ist der Bohrer der H7 bohren soll, denn die Reibahle mit wechselbaren Köpfen wird vermutlich auch nicht gerade billig sein...vorallem wir ja nur DEN Auftrag haben und danach ist Schluß!....
Bei Hoffman gibt es die Passungsbohrer - leider nur bis 12H7 - Art. Nr. 12 2790
Nochmal der Hinweis - wenn es bei den Bohrungen nicht nur auf das Passmass ankomtm, sondern auch auf die Stichmassgenauigkeit, sind solche Systeme ungeeignet. Sie folgen immer dem Bohrungsverlauf, sprich wenn die Bohrung einen geringen Versatz und/oder Verlauf hat, wird die Passung denselbem folgen.
Ich denke aber das die Bohrung schon gerade nach unten verläuft, vorallem weil sie ja nochmal mit dem Aufbohrer (Einschneider mit wechselbaren Platten) aufgebohrt wird! Aber ich taste morgen mal die Bohrung nach unten hin ab wie sie verläuft! Und dann sollte ich auch mal mit meinem Chef über die ganze Sache reden, denn schließlich zahlt er auch dafür!
Bei Hoffman gibt es die Passungsbohrer - leider nur bis 12H7 - Art. Nr. 12 2790
G. thomas
Hmm, das bringt leider nichts...wir benötigen 20H7! Aber trotzdem danke!!!
Was nicht schlecht wäre, wenn man die Werkzeuge mal austesten könnte, sprich die Reibahlen mit den auswechselbaren Köpfen etc....geht das eigentlich bei Hoffmann?
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Hallo, das der Wohlhaupter nur 4 Passungen maßhaltig macht ist schon schwach, evtl. die falschen Wendeplatten drin. Da gibts sicher auch CBN Platten, sind teuer halten aber bei richtiger Anwendung ewig. Hast ja nur Baustahl ....
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ZITAT(LaKoS @ 28.07.2010, 15:46 Uhr)
Mit´m Wohlhaupter ist´s dasselbe...4Passungen passen, die fünfte ist fürn A....!
Wie habt ihr damit gearbeitet, also Kernbohrung D und welche Platten (Schneidenradius) ? Das kann ich so nicht glauben da habt ihr was falsch gemacht, hab mit Wohlhaupter sehr gute erfahrungen gemacht !